{"id":1039,"date":"2018-04-30T10:49:15","date_gmt":"2018-04-30T08:49:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/?page_id=1039"},"modified":"2023-08-31T17:46:36","modified_gmt":"2023-08-31T15:46:36","slug":"blindengerecht-ist-nicht-barrierefrei","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/gesellschaft\/blindengerecht-ist-nicht-barrierefrei\/","title":{"rendered":"Unterschied zwischen Blindengerecht und barrierefrei"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/wheelchair-1589481_1280-293x300.jpg\" alt=\"Rollstuhl\" width=\"293\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1403\" srcset=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/wheelchair-1589481_1280-293x300.jpg 293w, https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/wheelchair-1589481_1280-768x786.jpg 768w, https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/wheelchair-1589481_1280-1001x1024.jpg 1001w, https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/wheelchair-1589481_1280.jpg 1251w\" sizes=\"auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px\" \/>Wann immer ich zu einer Beratung heran gezogen werde, werde ich vor allem nach den Anforderungen Blinder gefragt. Das ist nahe liegend, da ich selbst blind bin. Doch kommt es recht h\u00e4ufig vor, dass die Anforderungen Blinder und Sehbehinderter mit Barrierefreiheit gleich gesetzt werden. Warum das falsch und gef\u00e4hrlich ist, erfahren Sie in diesem Beitrag.<\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_85 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-white ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalt<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/gesellschaft\/blindengerecht-ist-nicht-barrierefrei\/#die_Ursachen\" >die Ursachen<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/gesellschaft\/blindengerecht-ist-nicht-barrierefrei\/#Die_Motive\" >Die Motive<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/gesellschaft\/blindengerecht-ist-nicht-barrierefrei\/#Parallelen_und_Unterschiede\" >Parallelen und Unterschiede<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/gesellschaft\/blindengerecht-ist-nicht-barrierefrei\/#Das_Risiko\" >Das Risiko<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/gesellschaft\/blindengerecht-ist-nicht-barrierefrei\/#Appell_an_die_Betroffenen\" >Appell an die Betroffenen<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"die_Ursachen\"><\/span>die Ursachen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Oft h\u00f6re ich von Blinden, diese oder jene Software sei nicht barrierefrei. In 99 Prozent der F\u00e4lle ist eigentlich gemeint: &#8222;Ich komme mit dieser Software nicht klar&#8220;. Ich selbst sagte das fr\u00fcher recht h\u00e4ufig.<br \/>\nDabei ist das Problem vielschichtig. Die eine Software funktioniert mit Jaws, die andere mit NVDA und wieder eine Andere funktioniert \u00fcberhaupt nicht. Mit speziellen Modi wie dem Jaws-Cursor oder dem Touch-Cursor lassen sich manchmal Programme nutzen, die mit dem virtuellen Cursor gar nicht zug\u00e4nglich sind. Die App mag zug\u00e4nglich sein, wo die Website es nicht ist oder umgekehrt.<br \/>\nes kann also sehr gut an den individuellen F\u00e4higkeiten scheitern. Ich h\u00f6re von Blinden, die alles am Tablet oder Smartphone machen und damit wunderbar klar kommen. Ich hingegen ziehe alles, wof\u00fcr man mehr als drei Zeichen eintippen muss den PC vor. Deswegen ist das eine System nicht zug\u00e4nglicher als das andere.<br \/>\nVieles ist auch ein reines Usability-Problem. Mit Windows funktioniert im Prinzip das Meiste, es ist aber nicht wirklich benutzerfreundlich &#8211; f\u00fcr Blinde.<br \/>\nLeider kommt \u00c4hnliches von den gro\u00dfen Verb\u00e4nden wie DBSV oder DVBS. Dies sei nicht barrierefrei, jenes sei nicht inklusiv. Dabei meinen sie aber immer nur den Zugang f\u00fcr Blinde und Sehbehinderte. Nat\u00fcrlich ist es ihre Aufgabe, sich f\u00fcr deren Belange einzusetzen. Aber das auch andere Gruppen Zugang zu B\u00fcchern bekommen, ist nicht dadurch sicher gestellt, dass die Schrankenregelungen f\u00fcr Blinde und Sehbehinderte erm\u00f6glicht werden.<br \/>\nErst k\u00fcrzlich erkl\u00e4rte der DBSV, sein neues Design-Konzept sei inklusiv und attraktiv. Leider trifft beides nicht zu. Inklusiv konnte es schon deshalb nicht sein, weil au\u00dfer Blinden und Sehbehinderten keine andere Behinderten-Gruppe an der Erstellung beteiligt war.<br \/>\nVielleicht sollte man bei jedem Beitrag \u00fcber Inklusion oder Barrierefreiheit dazu schreiben: &#8222;Die Inklusion, die sie meinen&#8220; oder &#8222;Die Barrierefreiheit, die sie meinen&#8220;.<br \/>\nDieses Problem findet man auch in anderem Zusammenhang bei anderen Gruppen. Spricht man von barrierefreien Geb\u00e4uden oder Umwelten, ist meistens rollstuhlgerecht gemeint. Das ist aber keine Entschuldigung f\u00fcr Blinde, es genauso zu machen.<br \/>\nEs ist \u00fcbrigens auch kein deutsches Problem. Google bot vor kurzem einen kostenlosen Online-Kurs zur barrierefreien Webgestaltung. In der Kursbeschreibung ging es aber in erster Linie um Kontraste, Semantik und ARIA. Sicher keine unwichtigen Themen, aber das ist eine Teilmenge von Barrierefreiheit. Doch die Absolventen glauben vermutlich, jetzt Experten f\u00fcr barrierefreie Web-Entwicklung zu sein. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Die_Motive\"><\/span>Die Motive<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Es gibt hier unterschiedliche Motivlagen. Fangen wir mit den Verb\u00e4nden an.<br \/>\nViele der Verb\u00e4nde-Projekte sind \u00f6ffentlich gef\u00f6rdert. Die Pressemitteilungen und andere Verlautbarungen richten sich also eher weniger an die \u00d6ffentlichkeit, sondern an die Geldgeber. Die reagieren positiver auf die \u00fcblichen Buzz Words Inklusion und Barrierefreiheit. Klingt einfach besser als blindengerecht oder sehbehindertengerecht. \u00c4hnliches mag f\u00fcr die Medien gelten. Da Inklusion, UN-BRK und Barrierefreiheit mittlerweile zum \u00f6ffentlichen Thema geworden sind, erhofft man sich durch die Verwendung solcher Begriffe vielleicht eine gr\u00f6\u00dfere Resonanz. Der Erfolg ist eher m\u00e4\u00dfig.<br \/>\nBeim Individuum sieht es schon anders aus. Hier geht es h\u00e4ufig darum, von der eigenen Verantwortung abzulenken. &#8222;Es ist nicht barrierefrei&#8220; geht einem leichter von den Lippen als &#8222;Ich komme nicht klar&#8220;. Man w\u00e4lzt die Verantwortung auf die \u00d6ffentlichkeit ab. Das tun ja Blinde besonders gern. Viele sind sich dieser Verhaltensweise auch gar nicht bewusst. Wir Pastorent\u00f6chter nennen das erlernte Hilflosigkeit.<br \/>\nAber auch, wenn sie nicht selbst die Ursache ihrer Probleme sind. Eine Software kann wunderbar f\u00fcr Sehbehinderte und Querschnitts-Gel\u00e4hmte funktionieren. Aber wenn sie f\u00fcr Blinde nicht funktioniert, ist das ein Problem der Barrierefreiheit? Nun, das ist nicht ganz stimmig.<br \/>\nZugegeben, wenn man so argumentiert, ist s\u00e4mtliche Software barrierefrei. Von den 7,6 Mio. Schwerbehinderten haben die Wenigsten Probleme bei der Software-Nutzung, die auf Barrierefreiheit zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Vielfach ist es mangelnde Erfahrung oder Beherrschung der Hilfstechnik.<br \/>\nAuf der anderen Seite ist der Begriff Barrierefreiheit zu schwammig, um ein konkretes Problem zu beschreiben. Nicht Tastatur-nutzbar, ohne Alternativbeschreibung, zu wenig Kontrast &#8211; das sind Problembeschreibungen. Barriere-Unfreiheit hingegen ist Wischi-Waschi und Dr\u00fcckerei davor, die Probleme konkret zu benennen. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Parallelen_und_Unterschiede\"><\/span>Parallelen und Unterschiede<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Von einer kontrastreichen und anpassbaren Gestaltung von Benutzeroberfl\u00e4chen profitieren sicherlich fast alle Nutzer. F\u00fcr Blinde sind die Screenreader-Kompatibilit\u00e4t sowie die Tastaturnutzbarkeit wichtig. Auch davon profitieren andere Nutzer, vor allem jene, welche die Tastatur nutzen.<br \/>\nBlinden ist der Kontrast von Texten und Bildern v\u00f6llig egal. Auch die grafische Anordnung von Inhaltsbl\u00f6cken spielt f\u00fcr sie keine Rolle.<br \/>\nF\u00fcr Sehbehinderte und andere Personen jedoch ist das wichtig. Die Anordnung und Gestaltung von Informations- und Bedienungs-Einheiten sowie ihre Zahl ist entscheidend daf\u00fcr, wie schnell sich jemand zu Recht findet.<br \/>\nAnderen Leuten sind unsichtbare Beschriftungen und alternative Bildbeschreibungen vollkommen egal. Wir tr\u00e4umen nachts davon, dass auch Andere davon profitieren. Tun sie aber nicht. Mal im Ernst, ich soll f\u00fcr f\u00fcnf Blinde ein Bild beschreiben, aber 50 Sehbehinderte d\u00fcrfen \u00fcber den Bild-Inhalt r\u00e4tseln? 7,5 Mio. funktionale Analphabeten sollen auf eine gute Vorlesbarkeit verzichten, weil 100.000 Blinde auch so zurecht kommen? Vielleicht \u00fcbersch\u00e4tzt die Gruppe der Blinden einfach ihre Relevanz. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Das_Risiko\"><\/span>Das Risiko<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Der Arbeitskreis Barrierefrei informieren und kommunizieren ist ziemlich eng mit den Blindenverb\u00e4nden verbandelt. Auch hier ist die \u00dcber-Repr\u00e4sentanz Blinder und Sehbehinderter ein stetes \u00c4rgernis. Leider sieht es in anderen Gremien zur Barrierefreiheit nicht anders aus.<br \/>\nIndem wir Blinde unsere eigenen Interessen in den Vordergrund stellen, schaden wir den anderen Gruppen.<br \/>\nEs wird f\u00fcr Autisten, Geh\u00f6rlose oder Demenz-Erkrankte schwieriger, ihre eigenen Interessen zu artikulieren. Die Organisationen sagen, sorry, die Ressourcen sind f\u00fcr die blinden- und sehbehindertengerechte Gestaltung drauf gegangen. Oder diese Gruppen brauchen so viel Zeit, ihre Interessen auszudr\u00fccken, dass f\u00fcr die Anderen keine Zeit mehr ist. Oder &#8222;Es ist doch barrierefrei, wenn es f\u00fcr Blinde funktioniert&#8220;. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Appell_an_die_Betroffenen\"><\/span>Appell an die Betroffenen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Ich denke, es ist auch die Aufgabe der Experten, die Auftraggeber \u00fcber diese Aspekte aufzukl\u00e4ren.<br \/>\nDie Betroffenen sollten stets sagen: &#8222;Ich habe ein Problem&#8220;, anstatt immer mit Barrierefreiheit um die Ecke zu kommen. Man sollte auch den Mut haben, zuzugeben, dass man vielleicht nicht kapiert hat, wie eine Software funktioniert. Wir sollten nicht immer automatisch anderen Leuten die Verantwortung f\u00fcr etwas zuschieben.<br \/>\nMein anderer Appell, der leider wieder ins Leere laufen wird ist, mehr mit anderen Gruppen mit \u00e4hnlichen Interessen zusammenzuarbeiten. Es gibt ganz wenige Gruppen, die behinderungs-\u00fcbergreifend engagiert sind. Dabei gibt es diese Interessen. Die wenigen gemeinsamen Gremien, die es gibt, sind auf enge Bereiche beschr\u00e4nkt oder haben gar keine Macht. Ich behaupte einmal, man h\u00e4tte die Schrankenregelungen zum Marakesh-Treaty schneller durchsetzen k\u00f6nnen, h\u00e4tte man mit den Verb\u00e4nden von Analphabeten zusammengearbeitet. Deren Zahl ist n\u00e4mlich deutlich gr\u00f6\u00dfer als die Zahl der Blinden und Sehbehinderten. Doch die Verb\u00e4nde bet\u00e4tigen sich nach wie vor als Einzelk\u00e4mpfer und tragen so nicht dazu bei, dass sich Barrierefreiheit schneller durchsetzt. Im Gegenteil: H\u00e4ufig werden Verbesserungen blockiert, weil sie einer bestimmten Gruppe nicht nutzen. Und die h\u00e4ufigsten Blockierer sind meiner Erfahrung nach die Blinden. Sie haben im Vergleich zu ihrer absoluten Zahl eine sehr starke Lobby. Die anderen Behinderten-Gruppen haben das Pech, dass ihre Lobby nicht so schlagkr\u00e4ftig oder laut ist.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/demografischer-wandel-und-barrierefreiheit-wir-sind-auf-die-alternde-gesellschaft-nicht-vorbereitet\/\">Demografischer Wandel, Alterung und Barrierefreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/hilfstechnik-und-mensch-maschine-interaktion\/usability-2\/usability-fuer-blinde\/\">Benutzerfreundlichkeit f\u00fcr Blinde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/netz-barrierefrei.de\/en\/blind-web.html\">How do blind Persons uses the Web?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/netz-barrierefrei.de\/en\/blind-friendly.html\">The Difference between blind-friendly and digital accessible<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann immer ich zu einer Beratung heran gezogen werde, werde ich vor allem nach den Anforderungen Blinder gefragt. 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