{"id":1360,"date":"2018-10-16T16:53:05","date_gmt":"2018-10-16T14:53:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/?page_id=1360"},"modified":"2023-08-07T15:35:44","modified_gmt":"2023-08-07T13:35:44","slug":"barrierefreie-webseiten-fuer-senioren","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreies-internet\/formen-von-einschraenkungen\/barrierefreie-webseiten-fuer-senioren\/","title":{"rendered":"Barrierefreie Webseiten f\u00fcr \u00c4ltere\/Senioren"},"content":{"rendered":"<p><script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/digitale-barrierefreiheit.podigee.io\/13-neue-episode\/embed?context=external\"><\/script>Durch die demografische Entwicklung wird die Barrierefreiheit digitaler Technik immer wichtiger. Warum das so ist und worauf es bei der Barrierefreiheit f\u00fcr \u00e4ltere Menschen ankommt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.<br \/>\nSenioren sind die am schnellsten wachsende Gruppe im Internet. Zum Einen nat\u00fcrlich, weil allm\u00e4hlich die erste Gruppe ins Alter kommt, f\u00fcr die ein Computer zum Alltag geh\u00f6rt. Senioren sind generell die am schnellsten wachsende Gruppe in der Gesellschaft.<br \/>\nZum Anderen, weil Senioren tats\u00e4chlich die einzige Gruppe bilden, die noch nicht auf breiter Front im Internet vertreten ist. Im Folgenden wollen wir uns ansehen, auf welche Probleme Senioren im Internet sto\u00dfen k\u00f6nnen. <\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_83 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-white ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalt<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreies-internet\/formen-von-einschraenkungen\/barrierefreie-webseiten-fuer-senioren\/#Starke_vs_schwache_Behinderung\" >Starke vs. schwache Behinderung<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreies-internet\/formen-von-einschraenkungen\/barrierefreie-webseiten-fuer-senioren\/#Sehen\" >Sehen<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreies-internet\/formen-von-einschraenkungen\/barrierefreie-webseiten-fuer-senioren\/#Hoeren\" >H\u00f6ren<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreies-internet\/formen-von-einschraenkungen\/barrierefreie-webseiten-fuer-senioren\/#Bewegung\" >Bewegung<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreies-internet\/formen-von-einschraenkungen\/barrierefreie-webseiten-fuer-senioren\/#Gedaechnis\" >Ged\u00e4chnis<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-6\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreies-internet\/formen-von-einschraenkungen\/barrierefreie-webseiten-fuer-senioren\/#Informationsarchitektur\" >Informationsarchitektur<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-7\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreies-internet\/formen-von-einschraenkungen\/barrierefreie-webseiten-fuer-senioren\/#Integrierte_Hilfen_gewinnen_an_Bedeutung\" >Integrierte Hilfen gewinnen an Bedeutung<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Starke_vs_schwache_Behinderung\"><\/span>Starke vs. schwache Behinderung<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Latente Einschr\u00e4nkungen der Sinnesorgane und der Bewegungsf\u00e4higkeit, wie sie im Alter \u00fcblich sind k\u00f6nnen sich ganz anders auswirken als st\u00e4rkere Behinderungen bei j\u00fcngeren Menschen. Geburtsbehinderte sind insofern im vorteil, dass sie sich in Bezug auf ihre Behinderung nie anpassen mussten. Wer blind zur Welt kommt, mag das nicht sch\u00f6n finden. Er musste aber nicht umlernen. Wer im Laufe seines Lebens behindert wird oder bei wem sich drastische Ver\u00e4nderungen ergeben, der muss sich anpassen. Dabei stehen die Chancen umso besser, je j\u00fcnger die Person ist, dass sie diesen Anpassungsprozess hinbekommt.<br \/>\nIm alter hingegen kommen viele latente Einschr\u00e4nkungen oft zeitgleich zusammen. Die Person kann sich zwar anpassen, doch steht ihr weniger Zeit zur Verf\u00fcgung, Strategien und den Umgang mit Hilfsmitteln zu erlernen. Hinzu kommen Faktoren wie soziale Isolation, finanzielle Armut, psychische Probleme, eine nicht angepasste Wohnsituation und vieles mehr, was sich zus\u00e4tzlich negativ auf die Anpassungsf\u00e4higkeit auswirken kannn. Der wichtigste Faktor in unserem Zusammenhang ist aber die Kombination unterschiedlicher Einschr\u00e4nkungen. Wenn alle Sinne und die Physis, die Merkf\u00e4higkeit und die Belastbarkeit gleichzeitig gefordert sind, nun, das w\u00fcrde auch den J\u00fcngsten unter uns \u00fcberfordern.<br \/>\nHinzu kommt, dass viele Einschr\u00e4nkungen gar nicht bemerkt oder falsch interpretiert werden. Es soll vorkommen, dass ein schlechtes Geh\u00f6r mit einer Demenz verwechselt wird. Oder umgekehrt.<br \/>\nNat\u00fcrlich gehe ich davon aus, wie die Situation heute zu sein scheint. Vieles spricht daf\u00fcr, dass die heute 60- oder 50-j\u00e4hrigen einen anderen Habitus haben werden als die heutigen Senioren. Dennoch: die gesundheitlichen Einschr\u00e4nkungen werden auftreten. Gerade die Generation der Bildschirm-Arbeiter und Smartphone-Nutzer werden vielleicht sogar fr\u00fcher mit physischen Problemen zu k\u00e4mpfen haben als die Generation der K\u00f6rper-Arbeiter. Das bleibt abzuwarten. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Sehen\"><\/span>Sehen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Sehen wir von den im Alter typischen Augenerkrankungen wie diabetische Retinopatie und AMD ab, spielt vor allem der Faktor Kurzsichtigkeit eine gro\u00dfe Rolle. Durch die intensive Nutzung von Smartphones und Bildschirmen am Arbeitsplatz wird die Zahl der Betroffenen zunehmen.<br \/>\nAuch eine Kontrastschw\u00e4che ist im Alter \u00fcblich. Dadurch f\u00e4llt es schwerer am Bildschirm zu arbeiten oder zu lesen. Gerade die kleinen Smartphones und auch kleine Tablets mit bescheidener Display-Qualit\u00e4t k\u00f6nnten ein Problem darstellen. Hier haben wir aber den Vorteil, dass die Pinch-to-Zoom-Geste relativ intuitiv ist und mobile Seiten eine starke vergr\u00f6\u00dferung ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme erm\u00f6glichen. Kontrast und schlechte Typographie sind ein anderes Thema. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Hoeren\"><\/span>H\u00f6ren<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Durch YouTube, Netflix und Co. gewinnt das Thema H\u00f6rqualit\u00e4t allm\u00e4hlich wieder an Bedeutung.<br \/>\nDas Differenzieren zwischen wichtigen und unwichtigen Ger\u00e4uschen wird im Alter schwieriger. Oft haben wir einen Brei aus Stimme und Hintergrund-Sound. Gestern stand ich an einem nicht besonders vollen Leipziger Hauptbahnhof. Es gab ein permanentes lautes Ger\u00e4usch wahrscheinlich von einem stehenden Zug. Dabei war es mir nicht m\u00f6glich, die Durchsagen richtig zu verstehen. \u00c4hnlich sieht es aus, wenn die Musik in einem Video zu laut ist, dann ist es schwierig, einen Sprecher zu verstehen.<br \/>\nIch sehe generell zwei M\u00f6glichkeiten: Zum Einen k\u00f6nnte Stimme und Hintergrund seperat aufgenommen werden. Dann bliebe es dem Zuh\u00f6rer \u00fcberlassen, den Hintergrundsound leiser zu drehen. Daf\u00fcr sind nat\u00fcrlich entsprechene Formate und Player erforderlich.<br \/>\nDie zweite M\u00f6glichkeit w\u00e4ren intelligente Player. Sie k\u00f6nnten die Stimme erkennen und sie verst\u00e4rken. Entsprechende Programme gibt es bereits in H\u00f6rger\u00e4ten. Ob das \u00fcbertragbar ist, wei\u00df ich allerdings nicht. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Bewegung\"><\/span>Bewegung<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Ein Thema, was bislang untersch\u00e4tzt wird ist die Frage der Bewegungsf\u00e4higkeit. Zwar gibt es schon Hilfen im Smartphone. Doch sind schnelle oder filigrane Bewegungen mit zunehmendem Alter schwierig. Schon ein Doppeltipp oder eine Scrollbewegung sind eine Herausforderung.<br \/>\nHier k\u00f6nnten alternative Eingabemethoden eine L\u00f6sung sein. Beispiel daf\u00fcr ist die intelligente Spracheingabe wie bei Alexa oder Siri, also eine Spracheingabe, bei der keine oder nur wenige Befhele gelernt werden m\u00fcssen. Ist die Scheu, mit dem Computer zu reden erst mal weg, gibt es wohl keinen einfacheren Zugang zu digitalen Systemen. W\u00fcnschenswert w\u00e4re, dass sich diese Systeme weiter verbreiten und komplexere Interaktionen wie das Ausf\u00fcllen von Formularen erm\u00f6glichen. Die Sprachausgabe k\u00f6nnte die Frage vorlesen und die Spracheingabe w\u00fcrde die Antwort verarbeiten und weitergeben. Eventuell lassen sich die Web-Interfaces entsprechend anpassen. Es muss allerdings sehr viel einfacher werden, Schreibfehler zu vermeiden und zu korrigieren. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Gedaechnis\"><\/span>Ged\u00e4chnis<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Sehen wir einmal von Erkrankungen wie Demenz ab, l\u00e4sst die F\u00e4higkeit, sich Informationen zu merken im Alter merklich nach, ohne dass eine Erkrankung vorliegen muss. Das Ged\u00e4chnis ist f\u00fcrs Internet extrem wichtig: Welchen Link habe ich schon angeklickt, welche Informationen standen im ersten Teil des Textes, was soll ich noch mal bereit legen, wenn ich dieses Formular innerhalb von zwei Minuten ausf\u00fcllen muss? Vor allem das Kurzzeit-Ged\u00e4chnnis ist gefordert.<br \/>\nEinige Sachen geh\u00f6ren schon seit Jahrzehnten zum Alltag: Besuchte Links haben eine andere Farbe als nicht-besuchte Links. Zwischen-\u00dcberschriften erleichtern das \u00dcberfliegen und Einpr\u00e4gen des Textes. Timeouts sollten ohnehin so gestaltet sein, dass sie niemanden unter Stress setzen. Weitere Hilfen m\u00fcssen wohl noch entwickelt werden. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Informationsarchitektur\"><\/span>Informationsarchitektur<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Eines der gro\u00dfen Probleme sehe ich heute und in Zukunft in der sehr komplexen Informationsarchitektur gerade \u00f6ffentlicher Seiten. Als Normalsterbliche haben wir in der Regel mit den lokalen Beh\u00f6rden zu tun. Sie sind am langsamsten, wenn es um die Umsetzung aktueller Entwicklungen geht. Schaut euch einfach mal die Zahl auf Smartphones benutzbarer St\u00e4dteportale an. Das ein Gro\u00dfteil des privaten Internetverkehrs heute \u00fcber Smartphones l\u00e4uft, scheint bei den St\u00e4dten noch nicht angekommen zu sein.<br \/>\nWenn aber \u00e4ltere Menschen haupts\u00e4chlich \u00fcber Tablets ans Internet herangef\u00fchrt werden, sind sie damit noch st\u00e4rker \u00fcberfordert als wir. Wir alte Hasen schauen uns das Ungl\u00fcck gar nicht an, sondern suchen \u00fcber Google und h\u00fcpfen zumindest zwei Klicks n\u00e4her an das, was wir ben\u00f6tigen. Doch wer neu im Internet ist, dem sind solche und andere Tricks vielleicht nicht bekannt.<br \/>\nDeshalb muss die Informationsarchitektur von Websites radikal vereinfacht werden.<br \/>\nOptimistisch gesch\u00e4tzt wird auch das eGovernment in den n\u00e4chsten 30 Jahren in Deutschland eine wachsende Rolle spielen. Der Alptraum vieler Blinder k\u00f6nnte wahrwerden: Ellenlange Webformulare und wenn man es abschicken will, m\u00fcssen noch drei Captchas gel\u00f6st werden, vielleicht m\u00f6chte ja ein Bot Blindengeld beantragen.<br \/>\nAuch hier ist das Thema radikale Vereinfachung: Formulare werden auf mehrere Seiten segmentiert, nur wirklich relevante Informationen werden abgefragt, ein Wechsel zwischen den unterschiedlichen Segmenten ist ohne Datenverrlust m\u00f6glich, Inkonsistenzen und Fehleingaben werden sofort gekennzeichnet. Die Logik ist simpel und bestechend und gilt wenn \u00fcberhaupt hier: Jede Minute, die in die Optimierung gesteckt wird spart ca. 1000 Minuten Arbeitszeit auf beiden Seiten.  W\u00fcnschenswert w\u00e4re eine bundesweite L\u00f6sung, dann k\u00f6nnten entsprechend mehr Ressourcen in die Optimierung gesteckt werden. Zudem erleichtert ein einheitliches Informationsdesign das Handling unterschiedlicher Formulare. Schon gut, ich tr\u00e4ume weiter. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Integrierte_Hilfen_gewinnen_an_Bedeutung\"><\/span>Integrierte Hilfen gewinnen an Bedeutung<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Es ist als positiv zu bewerten, dass alle gro\u00dfen Systeme das Thema Barrierefreiheit in ihren System behandeln. Apple ist hier neben Linux sicherlich Pionier. Microsoft und Google ziehen inzwischen nach. So gibt es in MacOS, Windows, Android, iOS und Linux mittlerweile eine gro\u00dfe Bandbreite an Hilfen f\u00fcr Sehbehinderte, H\u00f6rbehinderte und Bewegungs-Behinderte. Es fehlen noch Hilfen f\u00fcr Menschen mit Ged\u00e4chtnisproblemen, aber vielleicht kommt das ja noch.<br \/>\nAm meisten profitieren davon Menshen, die keinen Zugang zu professioneller Hilfstechnik haben oder brauchen. Viele Leute z\u00f6gern, sich Hilfsmittel anzuschaffen oder wissen schlicht nicht, dass es sie gibt. Es gibt speziell das Problem, dass immer mehr Hilfsmittel entwickelt werden und die Krankenkasse immer weniger bezahlt bzw. eine sowjetisch anmutende Bearbeitungszeit eingef\u00fchrt hat.<br \/>\nZumindest bei der Nutzung digitaler Technik profitieren daher die \u00e4lteren Leute davon, dass die Hilfen schon im System integriert, relativ leicht zu konfigurieren und zu nutzen sind. Der Narrator unter Windows 10 zum Beispiel, der mich ansonsten nicht \u00fcberzeugt, hat eine f\u00fcr untrainierte Ohren gut verst\u00e4ndliche Stimme sowie ein visuelles Men\u00fc. Damit ist er f\u00fcr Sehbehinderte leichter nutzbar und die Schwelle ist deutlich geringer als bei NVDA oder Jaws mit seinem verschachtelten Konfigurationsmen\u00fc aus der &#8222;Wir packen mal alles irgendwo hin, wo Platz ist&#8220;-H\u00f6lle. Windows hat schon l\u00e4nger einen Assistenten, der die Konfiguration der Bedienungshilfen erleichtert. Hilfstechnik muss insgesamt wesentlich einfacher nutzbar werden.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/en\/seniors.html\">Digital Accessibility for older Persons <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die demografische Entwicklung wird die Barrierefreiheit digitaler Technik immer wichtiger. 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