{"id":8712,"date":"2023-11-30T19:55:22","date_gmt":"2023-11-30T17:55:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/?page_id=8712"},"modified":"2023-12-17T18:32:18","modified_gmt":"2023-12-17T16:32:18","slug":"user-research-mit-blinden-ein-interview-mit-der-wissenschaftlerin-nathalie-kuhn","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/newsletter-digitale-barrierefreiheit\/podcast-videocast-digitale-barrierefreiheit\/user-research-mit-blinden-ein-interview-mit-der-wissenschaftlerin-nathalie-kuhn\/","title":{"rendered":"User Research mit Blinden &#8211; ein Interview mit der Wissenschaftlerin Nathalie Kuhn"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/digitale-barrierefreiheit.podigee.io\/172-ux-fur-blinde-ein-interview-mit-nathalie-kuhn\/embed?context=external&#038;theme=default\" style=\"border: 0\" frameBorder=\"0\" height=\"100\" width=\"100%\"><\/iframe><br \/>\nIn diesem Interview spreche ich mit der Forscherin Nathalie Kuhn \u00fcber Blinde und User-Experience-Forschung. Wie immer gehen alle Ungenauigkeiten und Tippfehler auf mein Konto.<\/p>\n<p>DO: Herzlich Willkommen zu einem neuen Podcast zur digitalen Barrierefreiheit. Heute habe ich wieder einen Gast dabei, n\u00e4mlich die Nathalie Kuhn, die eine Arbeit, eine Masterarbeit \u00fcber das Thema Blindheit und User Experience geschrieben hat, was ich ganz interessant fand, und deswegen habe ich sie zu einem Interview eingeladen. Erstmal vielen Dank, dass sie sich die Zeit heute nehmen f\u00fcr den Podcast. Vielleicht stellen sie sich einfach allgemein den Zuh\u00f6renden vor, Frau Kuhn.<\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-white ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalt<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/newsletter-digitale-barrierefreiheit\/podcast-videocast-digitale-barrierefreiheit\/user-research-mit-blinden-ein-interview-mit-der-wissenschaftlerin-nathalie-kuhn\/#Frau_Kuhns_Hintergrund\" >Frau Kuhns Hintergrund<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/newsletter-digitale-barrierefreiheit\/podcast-videocast-digitale-barrierefreiheit\/user-research-mit-blinden-ein-interview-mit-der-wissenschaftlerin-nathalie-kuhn\/#Blindheit_in_der_User_Experience\" >Blindheit in der User Experience<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/newsletter-digitale-barrierefreiheit\/podcast-videocast-digitale-barrierefreiheit\/user-research-mit-blinden-ein-interview-mit-der-wissenschaftlerin-nathalie-kuhn\/#Tipps_fuer_User_Research\" >Tipps f\u00fcr User Research<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Frau_Kuhns_Hintergrund\"><\/span>Frau Kuhns Hintergrund<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>NK: Ja, sehr gerne. Also ja, wie schon gesagt, mein Name ist Natalie Kuhn, ich habe Medieninformatik studiert im Bachelor und Master und ja, wie gerade schon gesagt, meine Masterarbeit dann entsprechend zum Thema User Experience und Barrierefreiheit geschrieben.  Und ich habe auch so nach meinem Bachelor auch angefangen an der Hochschule in K\u00f6ln zu arbeiten, am Campus Gummersbach und bin da auch im Bereich Mensch-Computer-Interaktion t\u00e4tig. Also wie es der Name sagt, Die Kommunikation zwischen Mensch und Technologie und da ist auch der Bereich der User Experience, also Benutzerfreundlichkeit, angesiedelt. Und damit besch\u00e4ftige ich mich gr\u00f6\u00dftenteils, also viel in der Lehre, hei\u00dft ich, helfe Studierenden, unterst\u00fctze diese, bringe ihnen neue Themen bei. Aber versuche auch in der Forschung voranzukommen und da im Bereich User Experience zu arbeiten.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Blindheit_in_der_User_Experience\"><\/span>Blindheit in der User Experience<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>DO: Ja, vielen Dank. Wie sind Sie speziell auf das Thema Blindheit und User Experience gekommen.<\/p>\n<p>NK: Weil ich sowieso in diesem Bereich arbeite und wollte mich dann dementsprechend auch in der Masterarbeit damit besch\u00e4ftigen, um nat\u00fcrlich auch in der Forschung ein bisschen voranzukommen. Und ich habe dann erstmal so nach den aktuellen Themen im Bereich User Experience gesucht und da ist mir besonders das Thema der Barrierefreiheit entgegengekommen. Ich habe auch gesehen, dass gerade dieses Thema sehr ausf\u00fchrlich diskutiert wird, aber Es gibt tats\u00e4chlich noch gar nicht so viele Informationen, was ich auch feststellen musste bei meiner Recherche. Und dann fand ich dieses Thema recht interessant und wollte mich ihm widmen.<\/p>\n<p>DO: Die User Experience kennt ganz viele Methoden bei der Forschung, also nat\u00fcrlich auch die praktische User Experience-Forschung generell. Welche Methoden haben Sie dann f\u00fcr ihre Arbeit ausgesucht?<\/p>\n<p>NK: Mehrere, also. In erster Linie habe ich erstmal eine ausf\u00fchrliche Literaturrecherche betrieben, weil ich selber auch kaum Erfahrung hatte mit Barrierefreiheit und ich habe mich auch speziell auf Sehbehinderung und Blindheit konzentriert. Ich selbst habe niemanden in meinem Bekanntenkreis, der betroffen ist. Deswegen musste ich mich da erst mal ein bisschen reinarbeiten. Ich habe mal geschaut, welche Erkrankungen Es gibt, die Zu einer Sehbehinderung oder Blindheit f\u00fchren k\u00f6nnen. Mit welchen Einschr\u00e4nkungen man dann umgehen muss, weil teilweise bei Sehbehinderung hat man vielleicht noch einen Tunnelblick, da muss man dann gegebenenfalls andere Einschr\u00e4nkungen betrachten. Farben-Blindheit hatte ich dann dementsprechend auch noch ber\u00fccksichtigt, weil ich auch mitbekommen habe, dass auch gerade was Farben und Kontraste angeht, da auch noch recht viele Barrieren auf Webseiten bestehen.<br \/>\nIch habe mich auch mal in die Webcontent Accessibility Guidelines reingearbeitet, die Vorgaben geben, um Webseiten oder Apps barrierefrei zu machen.<br \/>\nUnd um diese Recherche dann noch zu unterst\u00fctzen habe ich mal Personen befragt, die eine Sehbehinderung oder Blindheit haben und die habe ich gefunden, indem ich Facebook Gruppen gesucht habe und dort aktiv Personen angeschrieben habe oder habe auch Foren im Internet, die sich viel mit dem Thema Barrierefreiheit besch\u00e4ftigen. Und diese Personen habe ich dann auch unter anderem befragt, mit welchen Einschr\u00e4nkungen sie zu leben haben. Also im Bezug jetzt auf Webseiten, also welchen Barrieren sie dort immer mal wieder Begegnen und habe auch schon mal versucht herauszufinden, Was sich diese Personen w\u00fcnschen.<br \/>\nIch habe mich speziell auf Onlineshops konzentriert, was sie (Blinde und Sehbehinderte) brauchen, um da besser klarzukommen.<br \/>\nUnd danach habe ich mich dann noch einer Analyse gewidmet und habe mich dabei auf die Webseite Otto konzentriert. Das ist ein Unternehmen, das eigentlich recht viele Produkte vertreibt. Und ich habe speziell diese Webseite genommen, weil das auch viele Personen im Interview gesagt haben, dass sie diese gerne nutzen aufgrund dieser verschiedenen M\u00f6glichkeiten. Und da habe ich auch dann schon rausgeh\u00f6rt, dass gerade diese Seite noch nicht gut barrierefrei ist, was ich dann auch feststellen musste durch einen Google Lighthouse Scan, der hilft dabei, um schon mal zu gucken, wie ist die Barrierefreiheit so. Und das ist jetzt auch nur eine Punktzahl von 69 bei rausgekommen. 100 ist so die h\u00f6chste Punktzahl. Und daran sieht man dann, dass diese Seite noch barrierefrei gemacht werden muss und dann noch viel zu tun ist. Und ich habe diesen Scan benutzt.<br \/>\nDann habe ich mich noch mit einem anderen Scan besch\u00e4ftigt, einfach mal, um abzugleichen ob die gleichen Barrieren gefunden werden k\u00f6nnen oder vielleicht dar\u00fcber hinaus noch andere. Ich selbst habe aber tats\u00e4chlich auch einfach mal eine Sprachausgabe quasi ausprobiert, und zwar vom Mac und bin tats\u00e4chlich selber mal mit verschiedenen Tastenkombinationen, dann noch die Webseite durchlaufen, um zu gucken, ob diese Scans auch wirklich alles finden oder ob ich selber noch was aufdecken kann. Diese Barrieren habe ich mir dann notiert und versucht, anhand dieser L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge von meinen Interview Partnern, aber auch aus Recherche diese Seite noch zu verbessern. Also ich bin diese unterschiedlichen Barrieren angegangen und habe dann entweder im Code oder design Technik dann versucht diese Barriere zu umgehen beziehungsweise zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>DO: Haben sie das als strukturierten Fragebogen gemacht oder haben sie die Leute sozusagen m\u00fcndlich frei interviewt?<\/p>\n<p>NK: Der Fragebogen war halb strukturiert also ich habe mich mit den Personen \u00fcber Zoom getroffen, weil auch gerade noch wegen Corona und die Person kam habe auch von etwas weiter Weg. Und ich selbst habe mir ein paar Fragen aufgeschrieben, einfach, damit ich auch eine Orientierung habe und nichts Wichtiges vergesse. Aber es gab von Seiten der Interviewpartner immer die M\u00f6glichkeit, noch neue Ideen mit einzubringen, was ich auch sehr hilfreich fand, weil man vielleicht nicht immer alles irgendwie abdeckt oder an alles denkt.<\/p>\n<p>DO: Gab es in ihrer Arbeit Erkenntnisse, die sie selbst \u00fcberrascht haben. sie haben wahrscheinlich durch ihre Recherche schon einige Erkenntnisse erwartet, aber gab es Dinge, die auch f\u00fcr Sie neu waren?<\/p>\n<p>NK: Also ja, ich fand es auf jeden Fall sehr \u00fcberraschend, wie viele Personen mit einer Sehbehinderung oder Blindheit tats\u00e4chlich online Shops nutzen und wie viele Vorteile das tats\u00e4chlich auch haben kann. Also ich wusste zwar, dass es noch L\u00fccken in dem Thema Barrierefreiheit in Onlineshops gibt, aber ich war trotzdem \u00fcberrascht, wie l\u00fcckenhaft auch diese Scans [gemeint sind die automatischen Pr\u00fcf-Tools f\u00fcr Barrierefreiheit] noch sind, weil ich teilweise zwar mit diesen Scans die Webseite durchlaufen habe und da wurde dann zwar angegeben: Es sind alle Bilder beschriftet. Aber ich habe dann. Mal mit einer Sprachausgabe die Seite durchlaufen und da wurde mir dann zum Beispiel bei manchen Bildern einfach nur gesagt als alternativ Text Bild, was jetzt auch nicht viel aussagt \u00fcber das jeweilige Bild und.<br \/>\nDas hei\u00dft, das sehr wenigen tats\u00e4chlich Bewusst ist, dass man sich nicht nur auf diese Scans verlassen sollte, sondern auf jeden Fall auch die Benutzergruppe mit einbezieht, mit einbeziehen sollte oder aber auch mal vielleicht selber schaut mit einem Screenreader oder \u00e4hnlichem, was man noch f\u00fcr Barrieren aufdecken kann. Also da ist auf jeden Fall noch sehr viel Bedarf, der gedeckt werden muss. Und das hat mich sehr \u00fcberrascht, dass dies tats\u00e4chlich so weit hintenangestellt ist, weil das Thema Barrierefreiheit ist, ja An sich nichts Neues.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Tipps_fuer_User_Research\"><\/span>Tipps f\u00fcr User Research<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>DO: Auf jeden Fall. Meine n\u00e4chste Frage h\u00e4tte 2 Teile, und zwar einmal w\u00fcrde mich interessieren. Welche Tipps w\u00fcrden sie anderen Forschenden geben, wenn sie auch im Bereich mit Blinden und sehbehinderten arbeiten wollen w\u00fcrden. <\/p>\n<p>NK: Eigentlich das, was ich auch eben schon gesagt habe, also definitiv die Benutzergruppe mit einbeziehen. Also wenn es jetzt beispielsweise darum geht, man entwickelt eine komplett neue Webseite, beispielsweise m\u00f6chte diese barrierefrei gestalten. F\u00e4nde ich pers\u00f6nlich immer super, wenn man direkt Personen an der Hand hat, die eine Sehbehinderung oder Blindheit haben. Die kann man wie ich mal auf Facebook, in Foren oder \u00e4hnlichem finden. Ich habe auch gemerkt, dass viele Personen da auch sehr gerne weiterhelfen. Und das w\u00e4re habe so das, was ich mitgeben w\u00fcrde, dass man die auf jeden Fall mit einbezieht. Also nat\u00fcrlich sind die Scans auch gut, die kann man nat\u00fcrlich auch verwenden, aber ich finde dadurch, dass die habe, noch nicht alles aufdeckt k\u00f6nnen, w\u00e4re es habe meiner Meinung nach schon wichtig, dass man habe auch die Personen mit einer Sehbehinderung oder Blindheit befragt, miteinbezieht und das ganze Mal aus. Deren Blickwinkel quasi betrachtet.<\/p>\n<p>DO: H\u00e4tten Sie spezielle Tipps f\u00fcr Personen, die UX-Forschung nicht wissenschaftlich, sondern in der Wirtschaft machen?<\/p>\n<p>NK: Nee, da w\u00fcrde ich eigentlich theoretisch genau das Gleiche sagen. Also Recherche hilft auch viel weiter, ich habe n\u00e4mlich bei meiner Recherche auch gesehen, dass es schon einige Studien gibt, die sich damit besch\u00e4ftigen. Aber in diesen Studien findet man auch immer wieder noch ein Paar. L\u00fccken, die jetzt selbst noch nicht gel\u00f6st werden konnten. Aus gewissen Gr\u00fcnden. Und ich finde da kann dann eigentlich nur die Benutzergruppe weiterhelfen, denn die k\u00f6nnen ihre W\u00fcnsche \u00e4u\u00dfern, oder Ihre Erwartungen an ein gewisses Produkt. Daher ja, w\u00fcrde ich genau auch das Gleiche sagen.<\/p>\n<p>DO: Alles klar? Genau die abschlie\u00dfende Frage, Sie sind weiterhin an der Hochschule t\u00e4tig, dass hatten sie, glaube ich, auch in der Einleitung gesagt, an welche Themen arbeiten sie aktuell?<\/p>\n<p>NK: Also ich bin wie gesagt haupts\u00e4chlich im Bereich Human Computer Interaction und habe somit auch UX-Design und das Thema Barrierefreiheit findet tats\u00e4chlich jetzt auch an unserer Hochschule am Campus Gummersbach immer mehr statt, sage ich mal. Und aktuell betreue ich 3 Gruppen von Studierenden, die sich mit dem Thema Barrierefreiheit besch\u00e4ftigen und verschiedene Anwendungen konzipieren und auch implementieren, die das Leben von Menschen mit einer Behinderung erleichtern k\u00f6nnen. Zwei Gruppen konzentrieren sich auch auf Sehbehinderung und Blindheit. Und eine Gruppe versucht tats\u00e4chlich auch noch andere Behinderungen mit zu ber\u00fccksichtigen, wie zum Beispiel Personen, Die Probleme mit dem H\u00f6ren haben oder tats\u00e4chlich komplett taub sind. Sprache. Kognitive Behinderungen und \u00e4hnliches, das ist nat\u00fcrlich auch sehr wichtig, h\u00e4tte ich auch super gerne in meiner Masterarbeit ber\u00fccksichtigt, aber das h\u00e4tte dann den Umfang ein bisschen gesprengt.<\/p>\n<p>DO: Ja, superspannend. Ich habe ehrlich gesagt gar nicht mitbekommen, dass an den Hochschulen so viel zum Thema Barrierefreiheit l\u00e4uft, das kriegt man von au\u00dfen nicht immer so mit. Aber ja, finde ich gro\u00dfartig. vielen Dank, dass sie sich die Zeit f\u00fcr das Interview genommen haben. Und wir dr\u00fccken Ihnen auf jeden Fall die Daumen, dass die Forschungsprojekte weiterhin gut laufen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/epb.bibl.th-koeln.de\/frontdoor\/index\/index\/year\/2022\/docId\/2040\">Weitere Infos und Download der Masterarbeit<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Interview spreche ich mit der Forscherin Nathalie Kuhn \u00fcber Blinde und User-Experience-Forschung. 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