{"id":9146,"date":"2024-05-25T15:42:09","date_gmt":"2024-05-25T13:42:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/?page_id=9146"},"modified":"2024-09-26T07:53:54","modified_gmt":"2024-09-26T05:53:54","slug":"barrierefreiheit-im-gesundheits-wesen-ein-interview-mit-ines-olmos","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/newsletter-digitale-barrierefreiheit\/podcast-videocast-digitale-barrierefreiheit\/barrierefreiheit-im-gesundheits-wesen-ein-interview-mit-ines-olmos\/","title":{"rendered":"Ein barrierefreies Gesundheits-System &#8211; ein Interview mit Ines Olmos"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/digitale-barrierefreiheit.podigee.io\/234-barrierefrei-gesund-ein-gesprach-mit-ines-olmos\/embed?context=external&#038;theme=default\" style=\"border: 0\" frameBorder=\"0\" height=\"100\" width=\"100%\"><\/iframe><\/p>\n<p>Dies ist das Transkript zum Podcast. Ich spreche mit der Expertin f\u00fcr Gesundheits-Kompetenz und Barrierefreiheit Ines Olmos \u00fcber die Barrierefreiheit im Gesundheits-Wesen. Alle Ungenauigkeiten und Fehler gehen auf die Transkriptions-Software und mich.<\/p>\n<p>Domingos:  So herzlich Willkommen zu einem neuen Podcast zur digitalen Barrierefreiheit. Heute habe ich wieder einen spannenden Gast dabei, mit Ines Olmos spreche ich \u00fcber das Thema Barrierefreiheit im Gesundheitssystem. Erstmal vielen Dank Ines, dass du dir die Zeit nimmst f\u00fcr diesen Podcast.<\/p>\n<p>Ines: Ja, vielen Dank f\u00fcr die Einladung und auch f\u00fcr deine Zeit.<\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-white ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalt<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/newsletter-digitale-barrierefreiheit\/podcast-videocast-digitale-barrierefreiheit\/barrierefreiheit-im-gesundheits-wesen-ein-interview-mit-ines-olmos\/#Ines_Hintergrund\" >Ines Hintergrund<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/newsletter-digitale-barrierefreiheit\/podcast-videocast-digitale-barrierefreiheit\/barrierefreiheit-im-gesundheits-wesen-ein-interview-mit-ines-olmos\/#Die_Bedeutung_von_Gesundheits-Kompetenz\" >Die Bedeutung von Gesundheits-Kompetenz<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/newsletter-digitale-barrierefreiheit\/podcast-videocast-digitale-barrierefreiheit\/barrierefreiheit-im-gesundheits-wesen-ein-interview-mit-ines-olmos\/#Physische_Barrieren\" >Physische Barrieren<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" 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Sprache<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-7\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/newsletter-digitale-barrierefreiheit\/podcast-videocast-digitale-barrierefreiheit\/barrierefreiheit-im-gesundheits-wesen-ein-interview-mit-ines-olmos\/#Positive_Beispiele\" >Positive Beispiele<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-8\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/newsletter-digitale-barrierefreiheit\/podcast-videocast-digitale-barrierefreiheit\/barrierefreiheit-im-gesundheits-wesen-ein-interview-mit-ines-olmos\/#Forbildung_fuer_Gesundheits-Personal\" >Forbildung f\u00fcr Gesundheits-Personal<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-9\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/newsletter-digitale-barrierefreiheit\/podcast-videocast-digitale-barrierefreiheit\/barrierefreiheit-im-gesundheits-wesen-ein-interview-mit-ines-olmos\/#Zum_Weiterlesen\" >Zum Weiterlesen<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Ines_Hintergrund\"><\/span>Ines Hintergrund<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Domingos: Sehr gerne. Wir fangen, wie immer damit an, dass du dich den Zuh\u00f6renden einmal kurz vorstellst.<\/p>\n<p>Ines: Ich bin Ines Olmos, ich bin von Hause aus Physiotherapeutin, ich war viele Jahre auch praktisch t\u00e4tig, dann habe ich ein Studium als gesundheits-Wissenschaftlerin gemacht. Dort jetzt hauptberuflich in meinem Hauptjob, arbeite ich mit den Themen Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung. Das hei\u00dft, ich habe als Physiotherapeutin mit einzelnen Personen mit den Individuen gearbeitet und jetzt habe ich die Bev\u00f6lkerung im Blick oder bestimmte Personengruppen. <\/p>\n<p>Und ja, nebenberuflich bin ich selbst\u00e4ndig im Bereich Gesundheit, barrierefreie Gesundheitskommunikation. Und ja, dort flie\u00dfen auch noch mal alle meine Herzensthemen zusammen. Neben der Pr\u00e4vention, Gesundheitsf\u00f6rderung auch das Thema inklusive Gesundheit. Die Kommunikation und das Thema Gesundheitskompetenz, was damit auch sehr eng in Verbindung steht. Und Gesundheitskompetenz? Ich wei\u00df nicht, ob dir das, was sagt oder ob ich dazu noch mal ein 2 Worte sagen soll.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Die_Bedeutung_von_Gesundheits-Kompetenz\"><\/span>Die Bedeutung von Gesundheits-Kompetenz<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Domingos:  Ja, sehr gerne.<\/p>\n<p>Ines: Ja, also Gesundheitskompetenz ist die F\u00e4higkeit eines Menschen, aktiv Gesundheits-bezogene Informationen, aber auch Dienstleistungen zum Beispiel oder mit gesundheitsbezogenen Herausforderungen umzugehen. Und durch eine starke Gesundheitskompetenz ist man dann auch selber f\u00e4hig, sich um die Gesundheit, die eigene Gesundheit, das eigene Wohlbefinden zu k\u00fcmmern. Aber man kann sich dann auch um das Wohlbefinden anderer k\u00fcmmern und hat sehr viel mit der Gesundheitskommunikation zu tun und bedingt sich auch gegenseitig, weil das die Teilhabe auch unterst\u00fctzt und die Selbstbestimmung \u00fcber die eigene Gesundheit.<\/p>\n<p>Domingos:  Ja, auf jeden Fall ein superspannendes Thema. Wie bist du denn auf das Thema Gesundheits-Kompetenz, Barrierefreiheit, Wenn du aus dem Thema Physiotherapie kommst. Da sieht man jetzt keine unmittelbare Verbindung.<\/p>\n<p>Ines:  Doch eigentlich schon. Das Thema Gesundheit und Barrierefreiheit hat eigentlich so ein Bezug zu meiner Biografie und aber auch zu meiner ganzen beruflichen Laufbahn. es ist einfach so, dass viele Gesundheitsinformationen h\u00e4ufig zu schwierig sind. Im Alltag haben viele Menschen gro\u00dfe Herausforderungen, die zu verstehen und auch dann, wenn ich sie nicht verstehe, kann ich auch Gesundheitsinformationen nicht anwenden und dieses Problem habe ich in meiner beruflichen Laufbahn oder auch in meiner Biografie selber sp\u00fcren k\u00f6nnen. Ich bin in Bolivien geboren und aufgewachsen und bin dann mit 20 Jahren alleine nach Deutschland gekommen. Nach Berlin. Und da habe ich das erste Mal so diese Barriere im Gesundheitssystem selber an mir gesp\u00fcrt, n\u00e4mlich ich wusste gar nicht, wie dieses Gesundheitssystem funktioniert. Ich wusste auch gar nicht, dass ich ein Recht habe auf eine Krankenversicherung, aber wusste auch nicht, wo bekomme ich \u00fcberhaupt eine Krankenversicherung und wie ist das \u00fcberhaupt, zum Arzt zu gehen, und das hat zum Beispiel auch mit Gesundheitskompetenzen zu tun.<\/p>\n<p>Und weil du meintest, gerade die Physiotherapie. Hat vielleicht jetzt nicht so einen starken Zusammenhang, doch sehr stark, weil ich als Physiotherapeutin zum Beispiel sehr oft die Ansprechperson f\u00fcr Patientinnen war mit Fragen, die die Menschen mitbrachten, aus dem Arzt Kontakt, den sie hatten. Dann irgendwelche Rezepte in die Hand gedr\u00fcckt bekommen, wo Sie nicht wussten. Was mache ich denn jetzt damit oder irgendwelche Befunde mitgebracht, die der Arzt kurz angeschaut hat und dann? Ja, zwei \u2013 drei  Worte dazu gesagt hat in einer Fachsprache und sie konnten aber nichts damit anfangen oder Medikamenten Beipackzettel, die sie dann auch nicht verstehen k\u00f6nnen und nicht wissen was mache ich jetzt damit. und ja, da konnte ich als Physiotherapeutin mit dem Kontakt zu unterschiedlichen Menschen auch viele Barrieren kennenlernen im Gesundheitsbereich, n\u00e4mlich zum Beispiel auch kulturelle Barrieren, die es gibt in der medizinischen Versorgung oder im Kontakt dann sprachliche Barrieren. Aber auch ein wichtiges Thema, infrastrukturelle Barrieren, zum Beispiel ein \u00e4lterer Herr, der mit einem Rollator in die Praxis kommen m\u00f6chte, aber die Physiotherapie Praxis ist im 3. Stock ohne Fahrstuhl. Aber auch so k\u00f6rperliche oder geistige Beeintr\u00e4chtigungen.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Physische_Barrieren\"><\/span>Physische Barrieren<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Domingos:  Ja, superspannend. Dann fangen wir doch mit den verschiedenen Facetten der Barrierefreiheit an. Du hast ja jetzt gerade das Thema Barrierefreiheit der R\u00e4umlichkeiten angesprochen. Und da gibt es ja durchaus auch einen Genderaspekt, sagen wir mal. Also das ist ja f\u00fcr Frauen mit Behinderung zum Beispiel besonders schwierig ist, passende \u00c4rzte zu finden f\u00fcr die unterschiedlichen Themen, die sie Halt haben. Sowas wie Schwangerschaft, aber auch Frauen\u00e4rzte generell, ist das auch deine Erfahrung.<\/p>\n<p>Ines: Ja, also. Barrierefreiheit in Arzt-Praxen gibt es einmal in diesen Bereichen, wie du jetzt gerade gesagt hast, in den baulichen oder in den medizinischen Ger\u00e4ten, die es gibt, und da ist der Besuch beim Frauenarzt ein wichtiger, immer wieder genannter. Barriere Aspekt, weil der Behandlungs-Stuhl einfach schwer ist dort drauf zu kommen, wenn ich zum Beispiel in einem Rollstuhl sitze oder bestimmte Spastiken habe in den unteren Extremit\u00e4ten, aber dann gibt es auch ganz einfach liegen, die nicht h\u00f6henverstellbar sind, das ist auch oft eine Barriere, die dann gar nicht so richtig ber\u00fccksichtigt wird. Oder andere medizinische Ger\u00e4te, die auch nicht richtig barrierefrei sind. F\u00fcr alle Personengruppen beim Hals-Nasen-Ohrenarzt zum Beispiel oder beim Augenarzt. Oder beim Zahnarzt. Da gibt es ganz viele Dinge. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Kommunikations-Barrieren\"><\/span>Kommunikations-Barrieren<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Aber weg von diesen baulichen Barrieren gibt es nat\u00fcrlich auch Probleme. Zum Beispiel Formulare, die ich beim Arzt ausf\u00fcllen muss, wenn ich zum Beispiel als neue Patientin irgendwo ankomme, bekomme ich einen Zettel in die Hand gedr\u00fcckt, wenn die Praxis etwas Technik verbundener ist, kriegt man ein Tablet in die Hand gedr\u00fcckt und muss erstmal ein Formular ausf\u00fcllen. Und dieses Formular ist aber in schwerer Sprache, sage ich jetzt mal. Es gibt keine Version in einer leicht verst\u00e4ndlichen Sprache. Das ist eine ganz gro\u00dfe Barriere meines Erachtens, denn es nimmt mir einfach, wenn ich das dann nicht ausf\u00fcllen kann, die Freiheit, selbstbestimmt dar\u00fcber zu entscheiden, was f\u00fcr Informationen gebe ich oder welche Informationen bekomme ich? Oder? Ja, da gibt es nat\u00fcrlich auch dann Formulare, die sind wahrscheinlich dann auch nicht F\u00fcr Menschen mit einer Sehbeeintr\u00e4chtigung erstellt und solche Dinge. Da hast du vielleicht auch Erfahrungen schon gemacht.<\/p>\n<p>Domingos:  Ich muss sagen, ich war lange Zeit nicht mehr im Krankenhaus, deswegen wei\u00df ich nicht, wie es dort ist. Aber tats\u00e4chlich hab ich bisher Gl\u00fcck gehabt. Also mein Hausarzt, den ich bekommen habe, als ich nach Bonn gezogen bin, der hat mir gar nicht erst das Formular die Hand gedr\u00fcckt, sondern wir haben das zusammen ausgef\u00fcllt, er hat mich halt gefragt und dann haben wir das gemeinsam ausgef\u00fcllt und ich meine, das war auch bei den meisten anderen \u00c4rzten so.<\/p>\n<p>Ines:  Ja, es \u00e4ndern sich ja auch immer dann die Datenschutzbestimmungen und so weiter oder vielleicht wird es dann direkt in der Patientenarztkommunikation geregelt. Das gibt es auch, aber das w\u00e4re zum Beispiel auch noch mal eine Barriere die gesprochene Sprache. Es gibt leider immer noch \u00c4rztinnen oder medizinisches Personal, dass viel zu viel in der Fachsprache spricht und dass es dann halt nicht verst\u00e4ndlich ist. Oder dass sie dann auch nicht gen\u00fcgend Raum geben, um Fragen zu stellen, weil einfach auch keine Zeit mehr ist, um im Dialog zu kommen, oder man bekommt keine Informationen, Informationsbl\u00e4tter zum Beispiel, die dann auch mehrsprachig sind oder in leichter Sprache oder einfacher Sprache. Das sind auch noch wichtige Barrieren. Neben den baulichen Barrieren.<\/p>\n<p>Domingos:  Ja, ich kann mich erinnern, also auch aus meiner Vergangenheit. Wir sind ganz oft mit unseren Eltern zum Arzt gegangen, damit wir unseren Eltern halt erste Generation, die nach Deutschland eingewandert ist, damit wir denen erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, was die \u00c4rzt:Innen eigentlich sagen, und das kann ich auch von ganz anderen, ganz vielen anderen Familien mit so einem Migrationshintergrund. Das ist auch die erste Generation, die noch nicht so gut Deutsch versteht. Also im Alltag funktioniert es gut, aber gerade so, wenn es um Papierkram geht oder Gespr\u00e4che. Das ist einfach sehr kompliziert, aber extrem wichtig auch, dass man, wenn man zum Beispiel Diabetes hat oder so, dass man dann eine vern\u00fcnftige Information bekommt.<\/p>\n<p>Ines:  Ja, das stimmt, habe ich auch in der Physiotherapie oft erlebt, dass dann die Oma mit dem Enkel kam, der dann aber vielleicht erst 10 oder 12 Jahre alt war und \u00fcbersetzen musste. Und dann sind es halt so Begriffe, das kann man in dem Alter vielleicht dann auch gar nicht genau interpretieren oder wissen. Ja, stimmt.<\/p>\n<p>Aber das gibt es auch, zum Beispiel. Ich habe viele Jahre in der Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention f\u00fcr Menschen mit kognitiven Beeintr\u00e4chtigungen und mehrfach Behinderung gearbeitet. Und dort habe ich das auch oft erlebt, dass dann. Ja man davon ausgeht. OK, die Person versteht mich jetzt sowieso nicht, ich rede jetzt eher mit der Begleitperson und adressiere nicht den Patienten direkt. Und versuche es dann so verst\u00e4ndlich zu machen, dass es dann alle verstehen.<\/p>\n<p>Domingos:  Ja, auf jeden Fall ein spannendes Thema. Ein gro\u00dfer Trend in der Gesundheitsversorgung ist ja auch das Thema Digitalisierung. Dieses Jahr kam ja dieses ganze Thema E Rezept ganz gro\u00df raus und das soll ja noch viel mehr digitalisiert werden. Ich wei\u00df nicht, inwiefern du damit schon Ber\u00fchrungspunkte hattest, beziehungsweise mit den Herausforderungen, welche sich den Leuten da stellen, die vielleicht nicht so digital affin sind.<\/p>\n<p>Ines:  Ja, das ist ein sehr gro\u00dfes, aber auch ein sehr, sehr wichtiges Thema, was ich auch beobachten konnte. Durch die Arbeit, was ich vorhin erw\u00e4hnt hatte, mit Menschen mit geistigen Beeintr\u00e4chtigungen w\u00e4hrend der Pandemie, weil ja auch alles digital war, und da war es eine gro\u00dfe Herausforderung gewesen, das einmal eine geringe digitale Gesundheitskompetenz vorhanden war. Aber auch der Zugang zu Technik erschwert war. Viele  haben heutzutage leider immer noch nicht ein Tablet oder ein Laptop. Meistens haben schon fast alle Menschen ein Smartphone, w\u00fcrde ich jetzt mal so behaupten. Du kannst gerne mir widersprechen. Ich habe dann oft erfahren, dass das Datenvolumen dann nicht ausreichend war. Oder man war immer auf WLAN dann angewiesen und hatte nicht immer einen Internetzugriff und das ist glaube ich auch noch mal so eine gro\u00dfe Herausforderung. Erstmal der Zugang zu Technik zu gew\u00e4hren neben den. Ja, digitalen Gesundheitskompetenzen jetzt in meinem Bereich.<\/p>\n<p>Ja, und dann gibt es nat\u00fcrlich noch viele andere Herausforderungen, weil ich ja auch mit Gesundheitskommunikation arbeite. Gibt es die Herausforderung zum Beispiel oder ich gehe noch mal einen Schritt zur\u00fcck, das Internet w\u00fcrde ich jetzt auch mal behaupten, ist die wichtigste Informationsquelle heutzutage, wenn ich mich \u00fcber Krankheit oder Gesundheit informieren m\u00f6chte. Und ich w\u00fcrde jetzt auch einfach mal behaupten, dass fast jeder wei\u00df, wie man etwas auf in irgendeiner Suchmaschine sucht. Dann gibt es auch noch welche, die Nutzen dann auch noch KIS wie zum Beispiel ChatGPT oder sowas, wo sie dann auch noch mal mehr und geb\u00fcndelt Informationen bekommen. Und das gibt den Anschein, dass man gut informiert ist. Gegebenenfalls bekommt man dann auch noch zus\u00e4tzliche Informationen, die der Arzt dann. Gegeben hat. Und da besteht dann die Herausforderung, n\u00e4mlich an Fehlinformationen. Oder Falschinformationen. Oder? Da auch zu viele Informationen, man muss ja das ja dann auch irgendwie fil<\/p>\n<p>tern k\u00f6nnen. Und ganz wichtig im Gesundheitsbereich ist dann auch noch, welche Informationen sind wirklich verl\u00e4sslich?<\/p>\n<p>Welche sind qualitative Informationen und wissenschaftlich belegte Informationen, auf die ich mich dann wirklich st\u00fctzen kann? Das sehe ich als eine sehr, sehr gro\u00dfe Herausforderung, in der dann auch. Ja, noch viel Arbeit geleistet werden muss und. Ja, dann hast du ja auch gerade noch die digitalen Anwendungen genannt, wie zum Beispiel das E Rezept oder die elektronische Patientenakte auch. Die eingef\u00fchrt Wird oder Gesundheitsapps. Ich glaube heutzutage haben viele schon eine Gesundheits-App benutzt und da habe ich halt auch oft gesehen, dass sie nicht barrierefrei gestaltet sind.<\/p>\n<p>Das ist ja jetzt auch eher so dein Arbeitsbereich und ich wei\u00df nicht, ob du schon mit dem E Rezept. Ber\u00fchrungspunkte hattest du und da schon eine Einsch\u00e4tzung geben kannst, wie barrierefrei das \u00fcberhaupt ist.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Digitalisierung_im_Gesundheits-Wesen\"><\/span>Digitalisierung im Gesundheits-Wesen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Domingos:  Ehrlich gesagt Nein. Also ich war tats\u00e4chlich dieses Jahr noch nicht beim Arzt, ich bin ja faul, Was solche Sachen angeht. Ich habe mir glaub ich die. Ich hatte mir letztes Jahr diese App zum Thema elektronische Patientenakte angeguckt, weil ich ja auch bei einer Firma arbeite, die in diesem Bereich Gesundheitsbranche sehr aktiv ist Aber ich war irgendwie genervt, weil da viele aus meiner  Sicht unn\u00f6tige Sachen gemacht werden mussten. eine Registrierung, das war ja doch OK, aber dann sollte man in die Gesch\u00e4ftsstelle gehen und sich verifizieren lassen und da war ich schon Total genervt und dann habe ich mir die E Rezepte App gar nicht erst angeguckt, weil ich gesehen hab OK du kannst doch mit der Gesundheitskarte Rezepte einl\u00f6sen, Dann Habe ich mir diese App erspart, obwohl ich sehr Technik-affin bin. Habe ich, das dann<br \/>\nerst mal sein gelassen und habe jetzt auch keine unmittelbaren Vorteile dieser EPA, also der Gesundheitsakte f\u00fcr mich gesehen, dass ich das jetzt unbedingt nutzen muss.<\/p>\n<p>Ines:  Na ja, aber das, was du beschreibst, ist ja eigentlich schon der Staat. In dieser Akte ist schon eine Barriere. So dass man dann quasi startet und es gleich liegen l\u00e4sst. Also ja, es ist nicht wirklich dann barrierefrei. Noch nicht.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Komplizierte_Sprache\"><\/span>Komplizierte Sprache<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Domingos:  Du hast das Thema Kommunikation ja, schon ein bisschen angedeutet. Also ich sag mal, neben der physiologischen Barrierefreiheit der Praxisr\u00e4ume und der digitalen Barrierefreiheit der Kommunikation ist ja auch das Thema Kommunikation generell auch zwischen \u00c4rztinnen und Patienten wichtig. Was sind da die gro\u00dfen Herausforderungen auf der Seite des medizinischen Personals? Wo siehst du da die gro\u00dfen Herausforderungen?<\/p>\n<p>Ines:   Naja, man kann sagen, dass jeder Kontakt zu einem Patienten oder einem Nutzenden aus dem Gesundheitssystem eine Barriere darstellen kann. Da gibt es sehr viele Barrieren. In der Kommunikation ist es so, dass das medizinische Personal, der Trend kommt jetzt langsam, dass wir auch immer mehr geschult werden in der Kommunikation mit Patientinnen, mit Beeintr\u00e4chtigungen zum Beispiel. Oder mit Patienten mit einer geringen Gesundheitskompetenz, um diese zu f\u00f6rdern, damit sie dann auch der Behandlung folgen, den Anweisungen folgen oder zum Beispiel die Medikamente so einnehmen, wie sie genommen werden m\u00fcssen. Und da gibt es bestimmte Gespr\u00e4chstechniken, die man zum Beispiel anwenden kann. Aber das muss man auch erst mal lernen.<\/p>\n<p>Dann hatte ich ja schon angesprochen, dass Gesundheitsinformationen schwierig sind, dass Informationen zu Gesundheit und Krankheit oft sehr komplex sind und man lernt auch nicht wirklich, in der Ausbildung oder im Studium diese so herunterzubrechen, dass sie f\u00fcr alle verst\u00e4ndlich sind und diese dann so anzupassen an bestimmte Situationen. Genau da gibt es n\u00e4mlich noch sehr viel Nachholbedarf.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Positive_Beispiele\"><\/span>Positive Beispiele<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Domingos:  Das ist wahrscheinlich schwierig, weil es ja ein breites Thema ist. Aber gibt es gute Beispiele f\u00fcr barrierefreie Gesundheits-Kommunikation?<\/p>\n<p>Ines:  Ja, es gibt gute Beispiele. Es gibt zum Beispiel eine Organisation, ein gemeinn\u00fctziges Unternehmen, die kostenfrei \u00dcbersetzungen zu medizinischen befunden in leicht verst\u00e4ndliche Sprache machen, das hei\u00dft, &#8222;was habe ich?&#8220;. Da kann man \u00fcber die Webseite die Leute anschreiben, den Befund hinschicken und dort arbeiten dann ehrenamtlich Medizin,-Studierende oder auch schon fertige Mediziner, die dann das zum Beispiel an die Patienten wieder so weitergeben, dass sie es dann auch verstehen. Das finde ich eine ganz tolle Initiative. Dann gibt es unterschiedliche Fortbildungen, auch zum Thema Leichtverst\u00e4ndlich kommunizieren, zum Beispiel bei mir oder unter anderem auch bei diversen Fachgesellschaften. Es gibt auch eine sehr sch\u00f6ne Webseite, die ich auch mitgestalten durfte. Das ist die erste Webseite zu Gesundheitsinformationen in leichter Sprache. Die hei\u00dft &#8222;Gesundheit leicht verstehen&#8220; und dort. Sind Gesundheitsinformationen in leichter Sprache geb\u00fcndelt? Ja, dargestellt. Alle Informationen oder alle Bro. Bl\u00e4tter, die dort hochgeladen sind oder verlinkt sind, m\u00fcssen kostenfrei sein und in leichter Sprache. Und ja, das ist so ein Tool, was man auch nutzen kann, auch wenn ich zum Beispiel bestimmte Krankheiten behandle in meinem Alltag oder bestimmte Themen habe, dass man da vielleicht Auf da hinweist und die Patienten dann unterst\u00fctzt. Dann gibt es zum Beispiel die Sprachmittlung. Ich wei\u00df nicht, ob du das kennst.<\/p>\n<p>Domingos: Nee, sagt mir jetzt nichts.<\/p>\n<p>Ines: Die Sprach-Vermittlung ist ganz speziell f\u00fcr Menschen, die. Die Gesundheitsleistungen im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetz in Anspruch nehmen und das ist dann eine Person, die dann \u00fcbersetzt und die Leute dann begleitet und sozusagen eine Dolmetscherfunktion hat.<\/p>\n<p>Dann gibt es auch sch\u00f6ne Literatur. Es gibt eine sehr sch\u00f6ne Buchreihe Med Guide. Das ist so ein medizinischer Sprachf\u00fchrer zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen wie zum Beispiel Schwangerschaft oder Geburtshilfe, psychische St\u00f6rungen oder Allgemeinmedizin. Wo man dann auch ja nachschlagen kann und das wirklich auch verl\u00e4ssliche und gute \u00dcbersetzungen beinhaltet. Patienten Arztinteraktionen und dann gibt es zum Beispiel Piktogramm-Hefte, die man einsetzen kann f\u00fcr die Kommunikation ohne Worte. Ja, dass, um einige Beispiele zu nennen als Hilfen oder Tools.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Forbildung_fuer_Gesundheits-Personal\"><\/span>Forbildung f\u00fcr Gesundheits-Personal<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Domingos: da gibt es ja doch schon einiges. Aber auch wenn es dann noch mehr bedarf. Was k\u00f6nnen Leute aus der Gesundheitsbranche konkret tun, um sich diesbez\u00fcglich weiterzubilden? Das kommt ja im Studium oder in der Ausbildung noch nicht vor, gibt es da aber Weiterbildungen zum Beispiel von dir oder anderen Leuten, die diese interessierten Personen besuchen k\u00f6nnen, zum Beispiel?<\/p>\n<p>Ines:  Ja, es gibt Unterschiedliche Fortbildungsangebote. Zum Beispiel von den Fachgesellschaften oder Verb\u00e4nden,  F\u00fcr Zahn\u00e4rzte gibt es Angebote von der Zahn\u00e4rztekammer. Dann gibt es die Gesellschaft f\u00fcr Medizin f\u00fcr Menschen mit geistiger Beeintr\u00e4chtigung. Ich krieg den Namen jetzt gerade nicht genau hin, DGMGPGB ist es, die bieten auch Fortbildung an zu ja leicht verst\u00e4ndlich sprechen,<br \/>\nwenn man Interesse hat, kann man sich auch im Internet diese Regelwerke zu leichter Sprache anschauen. Die sind ja auch frei verf\u00fcgbar. Und die kann man sich anschauen und die Regeln,  Die dort aufgelistet sind zum Schreiben von Texten kann man auch in der gesprochenen Sprache anwenden. Nicht alle, aber viele, wie zum Beispiel kurze S\u00e4tze, einfache W\u00f6rter nutzen. Fachw\u00f6rter erkl\u00e4ren. Und so weiter. <\/p>\n<p>Etwas w\u00fcrde ich allen Menschen ans Herz legen. Begegnung mit Menschen, zum Beispiel mit Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen zu haben. Ich bin ehrenamtlich t\u00e4tig in einem Gesundheitsprogramm f\u00fcr Physiotherapie von Special Olympics Deutschland. Dort bin ich die bundesweite Leiterin f\u00fcr das Physiotherapie-Programm. w\u00e4hrend Sport angeboten oder anderen Auf Veranstaltungen bieten wir zu unterschiedlichen Themen ich jetzt speziell zur k\u00f6rperlichen Fitness Untersuchungen an. F\u00fcr Menschen mit geistigen Beeintr\u00e4chtigungen und geben dann dort Weiterempfehlungen und Tipps, wie man sich im Alltag mehr bewegen kann. Oder wenn man selber schon Sport macht, wie kann ich meinen Trainingsplan verbessern und da unterst\u00fctzen mich und meine Kollegen dann ehrenamtliche Therapeutinnen oder Sportwissenschaftler oder \u00c4rzte, die dann kommen und dort dann auch eine Art Schulung durchlaufen. Sie werden vorher dann nochmal geschult im Umgang mit Menschen mit geistigen Beeintr\u00e4chtigungen zu speziellen Bed\u00fcrfnissen und Bedarfen der Zielgruppe.   Aber auch, wie sie dann am besten kommunizieren k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Und das Highlight ist nat\u00fcrlich dann immer der praktische Teil. in den Untersuchungen mit den Teilnehmenden, weil das so bereichernd ist, einfach auch mal diese Ber\u00fchrungs\u00e4ngste abzubauen, die viele haben. Ich habe \u00c4rztinnen getroffen, die 20-30 Jahre schon im Dienst sind und vor so einer Veranstaltung sehr nerv\u00f6s waren und sehr unsicher waren, was kommt auf sie zu. Und. Ja, Begegnungen schaffen, voneinander lernen, miteinander reden. Gegebenenfalls bekommt man dann auch gleich ein Feedback. Ja, das ist sehr, sehr bereichernd. Wenn man sich dort fortbilden m\u00f6chte und wenn man sich sensibilisieren m\u00f6chte, auch f\u00fcr leicht verst\u00e4ndlich kommunizieren, kann ich empfehlen.<\/p>\n<p>Es gibt ja mittlerweile schon viele Zeitungen oder Nachrichtensender, aber auch Museen, die Audioguides in leichter Sprache anbieten. Und dass man direkt, wenn ich jetzt zum Beispiel das N\u00e4chste Mal zum Museum geht, sich einen Audioguide in leichter Sprache zu nehmen und das anzuh\u00f6ren, selber einmal ausprobieren, um ein Gef\u00fchl f\u00fcr leicht verst\u00e4ndliche Sprache zu bekommen. Das W\u00fcrde ich dann auch noch mal so ans Herz legen.<\/p>\n<p>Domingos: Ja, vielen Dank f\u00fcr diese Insights. Ein superspannendes Thema. auf jeden Fall vielen Dank. Ich denke du bist auch eine gute Ansprechpartnerin, wenn man weitere Fragen zu dem Thema hat.<\/p>\n<p>Ines: Na klar, sehr gerne. Ja, vielen, vielen Dank f\u00fcr die Einladung. Danke auch f\u00fcr deine Zeit.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Zum_Weiterlesen\"><\/span>Zum Weiterlesen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>Website von Ines Olmos<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.linkedin.com\/in\/ines-olmos\">Ines auf LinkedIn<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies ist das Transkript zum Podcast. Ich spreche mit der Expertin f\u00fcr Gesundheits-Kompetenz und Barrierefreiheit Ines Olmos \u00fcber die Barrierefreiheit im Gesundheits-Wesen. 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