{"id":10356,"date":"2025-10-18T17:59:02","date_gmt":"2025-10-18T15:59:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/?p=10356"},"modified":"2025-10-30T13:24:45","modified_gmt":"2025-10-30T11:24:45","slug":"kuenstliche-intelligenz-der-zugang-fuer-technik-unaffine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/kuenstliche-intelligenz-der-zugang-fuer-technik-unaffine\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz: Der Zugang f\u00fcr Technik-Unaffine"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2791ce2a-1ea9-4b60-9497-3c1757e1e5a2.png\" alt=\"\u00c4ltere Mensch freut sich \u00fcber Internetzugang\" width=\"1024\" height=\"1536\" class=\"alignleft size-full wp-image-10366\" srcset=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2791ce2a-1ea9-4b60-9497-3c1757e1e5a2.png 1024w, https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2791ce2a-1ea9-4b60-9497-3c1757e1e5a2-200x300.png 200w, https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2791ce2a-1ea9-4b60-9497-3c1757e1e5a2-683x1024.png 683w, https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2791ce2a-1ea9-4b60-9497-3c1757e1e5a2-768x1152.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/digitale-barrierefreiheit.podigee.io\/329-warum-kunstliche-intelligenz-fur-technik-unaffine-der-game-changer-sein-konnten\/embed?context=external&#038;theme=default\" style=\"border: 0\" frameBorder=\"0\" height=\"100\" width=\"100%\"><\/iframe><br \/>\nIn diesem Beitrag geht es um das ThemaK\u00fcnstliche Intelligenz als Chance f\u00fcr Technik-unaffine Personen zum Zugang zur digitalen Technologien. Es geht um Technologien, die entweder schon verf\u00fcgbar w\u00e4ren oder es in absehbarer Zeit verf\u00fcgbar sein k\u00f6nnten, das ist also keine Technik-Utopie. <\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-white ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalt<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/kuenstliche-intelligenz-der-zugang-fuer-technik-unaffine\/#Zusammenfassung_%E2%80%93_TLDR\" >Zusammenfassung &#8211; TLDR<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/kuenstliche-intelligenz-der-zugang-fuer-technik-unaffine\/#Das_Problem\" >Das Problem<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/kuenstliche-intelligenz-der-zugang-fuer-technik-unaffine\/#Adaptive_Benutzeroberflaechen\" >Adaptive Benutzeroberfl\u00e4chen<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/kuenstliche-intelligenz-der-zugang-fuer-technik-unaffine\/#Vereinfachung_der_Oberflaechen\" >Vereinfachung der Oberfl\u00e4chen<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/kuenstliche-intelligenz-der-zugang-fuer-technik-unaffine\/#Multimodale_Eingaben\" >Multimodale Eingaben<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-6\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/kuenstliche-intelligenz-der-zugang-fuer-technik-unaffine\/#Sprachliche_Vereinfachung\" >Sprachliche Vereinfachung<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-7\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/kuenstliche-intelligenz-der-zugang-fuer-technik-unaffine\/#Hilfe_bei_psychischen_Herausforderungen\" >Hilfe bei psychischen Herausforderungen<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-8\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/kuenstliche-intelligenz-der-zugang-fuer-technik-unaffine\/#Voraussetzungen\" >Voraussetzungen<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-9\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/kuenstliche-intelligenz-der-zugang-fuer-technik-unaffine\/#Weitere_Beitraege\" >Weitere Beitr\u00e4ge<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Zusammenfassung_%E2%80%93_TLDR\"><\/span>Zusammenfassung &#8211; TLDR<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Viele Menschen \u2013 etwa \u00e4ltere oder sehbehinderte Personen \u2013 sind mit grafischen Benutzeroberfl\u00e4chen \u00fcberfordert. Selbst scheinbar einfache Apps oder Webseiten sind oft zu komplex.<br \/>\nAssistive Technologien wie Screenreader k\u00f6nnten helfen, sind aber selbst schwierig zu erlernen, oft nicht robust oder teuer in der Anschaffung. Dadurch entsteht eine gro\u00dfe Gruppe, die von der Digitalisierung weitgehend ausgeschlossen bleibt \u2013 genau jene, die sie eigentlich am dringendsten br\u00e4uchten.<br \/>\nDie bisherigen Ans\u00e4tze zur Barrierefreiheit, etwa nach den WCAG-Richtlinien oder im Bereich Usability, erreichen diese Gruppe kaum.<br \/>\nDaher richtet sich der Blick auf neue KI-basierte L\u00f6sungen.<br \/>\nEin Ansatz sind adaptive Benutzeroberfl\u00e4chen, die sich automatisch an die Bed\u00fcrfnisse der Nutzenden anpassen. Besonders realistisch erscheint dabei ein Assistenz-Tool, mit dem individuelle Anforderungen \u2013 etwa Schriftgr\u00f6\u00dfen, Farben, Kontraste oder das Abschalten von Animationen \u2013 einmalig festgelegt und system\u00fcbergreifend \u00fcbernommen werden k\u00f6nnen.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus k\u00f6nnten multimodale Eingabesysteme, insbesondere Sprachsteuerung, Barrieren abbauen.<br \/>\nWenn eine KI mit Sprache reagiert und gesteuert wird, entf\u00e4llt die Notwendigkeit, komplexe grafische Interfaces zu bedienen.<br \/>\nAuch die automatische sprachliche Vereinfachung von Texten bietet gro\u00dfes Potenzial \u2013 vor allem, wenn KI Inhalte in einfacher Sprache verst\u00e4ndlich aufbereitet.<br \/>\nEin weiterer wichtiger Punkt ist die emotionale Unterst\u00fctzung durch KI-Systeme.<br \/>\nGerade f\u00fcr Menschen mit psychischen Belastungen kann eine empathisch reagierende KI, die Frustration erkennt und mit Zuspruch oder Hilfestellung reagiert, eine gro\u00dfe Hilfe sein.<br \/>\nDamit solche Technologien wirklich inklusiv sind, m\u00fcssen sie jedoch bestimmte Voraussetzungen erf\u00fcllen:<br \/>\n\u2022 Korrektheit und Zuverl\u00e4ssigkeit der Informationen<br \/>\n\u2022 Datenschutzkonforme Verarbeitung, idealerweise durch lokal laufende Modelle<br \/>\n\u2022 Verf\u00fcgbarkeit und Zug\u00e4nglichkeit f\u00fcr jene, die es ben\u00f6tigen<br \/>\nTrotz offener Fragen, etwa beim Datenschutz oder bei der technischen Umsetzung, zeigt sich ein klarer Trend:<br \/>\nMit der fortschreitenden Integration von KI in Betriebssysteme \u2013 etwa durch Microsoft, Google oder Apple \u2013 w\u00e4chst die Chance, dass digitale Technologien k\u00fcnftig deutlich zug\u00e4nglicher werden.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Das_Problem\"><\/span>Das Problem<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Wir wissen: Viele Menschen nutzen digitale Ger\u00e4te und grafische Benutzeroberfl\u00e4chen ganz selbstverst\u00e4ndlich \u2013 sie schreiben E-Mails, surfen im Internet oder bedienen komplexe Apps.<br \/>\nAber es gibt auch eine gro\u00dfe Gruppe, f\u00fcr die das alles kaum m\u00f6glich ist. Nicht, weil sie kein Interesse h\u00e4tten, sondern weil die Technik einfach zu kompliziert ist. Viele von ihnen \u2013 nicht alle, aber ein gro\u00dfer Teil \u2013 leben mit einer Behinderung.<br \/>\nIch kenne das besonders aus dem Bereich der Blindheit und Sehbehinderung. Vor allem \u00e4ltere blinde Menschen nutzen Computer oder Smartphones oft gar nicht, weil ihnen die grundlegenden Techniken der Computernutzung oder der Arbeit mit Screenreadern fehlen.<br \/>\nAndere wiederum nutzen ihre Ger\u00e4te nur sehr eingeschr\u00e4nkt \u2013 sie verschicken vielleicht Sprachnachrichten \u00fcber WhatsApp, \u00f6ffnen gelegentlich eine App wie die Wetter-App, und das war\u2019s dann auch. Sobald es aber darum geht, im Internet zu surfen, Formulare auszuf\u00fcllen oder komplexere Anwendungen wie YouTube zu bedienen, sto\u00dfen viele schnell an ihre Grenzen.<br \/>\nDas Problem ist: Mit den bisherigen Ans\u00e4tzen der digitalen Barrierefreiheit, etwa den WCAG-Richtlinien oder klassischen Konzepten aus dem Bereich User Experience, erreichen wir genau diese Gruppe kaum.<br \/>\nNat\u00fcrlich leisten die Fachleute in diesen Bereichen gro\u00dfartige Arbeit \u2013 sie verbessern die Usability und vereinfachen die Nutzung. Davon profitieren vor allem Menschen, die ohnehin schon relativ gut mit Technik umgehen k\u00f6nnen, oder der \u201emittlere Bereich\u201c: also diejenigen, die zwar manchmal hadern, aber grunds\u00e4tzlich zurechtkommen.<br \/>\nDoch diejenigen, die schon heute mit grafischen Benutzeroberfl\u00e4chen \u00fcberfordert sind, profitieren am wenigsten. Und genau hier sehe ich ein zentrales Problem: Mit den bisherigen Methoden der digitalen Barrierefreiheit erreichen wir diese Menschen schlicht nicht.<br \/>\nDas hei\u00dft im Klartext: Gerade diejenigen, die digitale Unterst\u00fctzung am dringendsten br\u00e4uchten \u2013 also Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen k\u00f6nnen oder auf andere Weise auf Hilfe angewiesen sind \u2013 haben oft die geringsten Chancen, mit digitalen Interfaces zurechtzukommen.<br \/>\nSie k\u00f6nnen dann keine Online-Bestellungen aufgeben, keine Termine bei Beh\u00f6rden vereinbaren, keine Medikamente ordern oder sich Eink\u00e4ufe nach Hause liefern lassen. Alles Dinge, die f\u00fcr viele von uns selbstverst\u00e4ndlich geworden sind.<br \/>\nDas liegt vor allem daran, dass viele dieser Anwendungen einfach zu komplex sind. Heute l\u00e4uft ja fast alles digital \u2013 sogar die Paketverfolgung. Man kann in Echtzeit sehen, wo das Paket gerade ist, oder eine Umleitung verhindern, wenn es in die Filiale gebracht werden soll. Aber um das zu nutzen, braucht man technische Kenntnisse, die viele Menschen schlicht nicht haben.<br \/>\nDie beiden entscheidenden Faktoren habe ich oben schon genannt:<br \/>\nZum einen sind grafische Benutzeroberfl\u00e4chen f\u00fcr viele zu komplex \u2013 selbst eine vermeintlich einfache App kann \u00fcberfordern.<br \/>\nUnd zum anderen sind auch die assistiven Technologien, also Hilfsmittel wie Screenreader, nicht leicht zu bedienen. F\u00fcr Menschen, die damit gro\u00df geworden sind oder sie regelm\u00e4\u00dfig nutzen, ist das nat\u00fcrlich Routine. Aber f\u00fcr diejenigen, die wenig oder keine Erfahrung damit haben, ist das eine fast un\u00fcberwindbare H\u00fcrde.<br \/>\nWas den ersten Punkt angeht: Da gibt es sicher noch Optimierungspotenzial, das noch nicht ausgesch\u00f6pft wurde. Beim letzteren Punkt hat sich tats\u00e4chlich seit der Einf\u00fchrung der mobilen Screenreader kaum etwas getan: Screenreader sind bei der Nutzung und dem Erlernen komplex, daran hat sich bisher nichts ge\u00e4ndert und bislang habe ich auch keine Ans\u00e4tze gesehen, die das \u00e4ndern w\u00fcrden.<br \/>\nWenn man also weder mit grafischen Benutzeroberfl\u00e4chen noch mit assistiven Technologien umgehen kann, sehe ich aktuell ehrlich gesagt keinen Weg, wie man das mit heutiger Technik \u00fcberwinden k\u00f6nnte. Eines von beidem muss man beherrschen \u2013 sonst ist der Zugang zur digitalen Welt praktisch versperrt.<br \/>\nSchauen wir nun auf einige Ans\u00e4tze, die bereits diskutiert werden.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Adaptive_Benutzeroberflaechen\"><\/span>Adaptive Benutzeroberfl\u00e4chen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Ein Beispiel ist das Konzept der KI-basierten adaptiven Benutzeroberfl\u00e4chen, das <a href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/digitale-barrierefreiheit-jakob-nielsen-allein-gegen-die-accessibility-bubble\/\">Jakob Nielsen vor ein paar Jahren vorgeschlagen hat<\/a>. Dabei sollen sich grafische Interfaces automatisch an die Bed\u00fcrfnisse der Nutzenden anpassen.<br \/>\nDas klingt heute noch nach Zukunftsmusik \u2013 und es ist auch nicht absehbar, dass so etwas schon im n\u00e4chsten oder \u00fcbern\u00e4chsten Jahr fl\u00e4chendeckend verf\u00fcgbar sein wird. Aber die Prognose kommt von jemandem, der in der UX- und Usability-Forschung sehr anerkannt ist. Die Nielsen Norman Group geh\u00f6rt zu den f\u00fchrenden Unternehmen in diesem Bereich, sie forschen intensiv und ver\u00f6ffentlichen regelm\u00e4\u00dfig Studien dazu. Wenn also Nielsen sagt, dass adaptive Interfaces kommen werden, ist das durchaus ernst zu nehmen.<br \/>\nDie Idee dahinter: Benutzeroberfl\u00e4chen k\u00f6nnten sich entweder automatisch an die individuellen Bedarfe anpassen \u2013 etwa durch KI, die das Nutzungsverhalten analysiert \u2013 oder man wird mithilfe eines Assistenten durch eine Einrichtung gef\u00fchrt, bei der man seine Bed\u00fcrfnisse einmal definiert, und diese Einstellungen werden dann auf alle Ger\u00e4te und Anwendungen \u00fcbertragen. Das w\u00e4re ein Ansatz, den ich mir sehr gut vorstellen kann.<br \/>\nIch halte allerdings das Szenario der manuellen Anpassung der Interfaces \u00fcber ein Assistenz-Tool, f\u00fcr deutlich relevanter \u2013 zumindest, wenn wir \u00fcber Menschen mit Behinderungen sprechen.<br \/>\nDenn Behinderungen wie Neurodiversit\u00e4t oder Sehbehinderung unterscheiden sich so stark voneinander, dass eine KI kaum einfach aus dem Nutzungsverhalten lernen k\u00f6nnte, was individuell gebraucht wird. Da braucht es eine M\u00f6glichkeit, einmal gezielt festzulegen, welche Anpassungen sinnvoll sind \u2013 und diese sollten dann idealerweise auf alle grafischen Benutzeroberfl\u00e4chen angewendet werden. Die Bedarfe sind einfach zu unterschiedlich, um sie mit einem einheitlichen System abzubilden.<br \/>\nHinzu kommt: Wir sprechen hier \u00fcber Menschen, die meist nicht digital affin sind, also digitale Technologien weitgehend vermeiden. Das bedeutet: Es g\u00e4be gar keine ausreichenden Nutzungsdaten, aus denen eine KI etwas lernen k\u00f6nnte. Insofern w\u00e4re ein Assistent, mit dem man einmalig die eigenen Bed\u00fcrfnisse einstellen kann, wahrscheinlich die praktikablere L\u00f6sung.<br \/>\nUnd was k\u00f6nnte man dort festlegen? Zum Beispiel:<br \/>\n\u2022 Keine Animationen oder blinkenden Effekte \u2013 weder automatisch noch bei Interaktionen.<br \/>\n\u2022 Keine selbststartenden Videos.<br \/>\n\u2022 Ausschluss bestimmter Farben, etwa Gr\u00fcn oder Rot, wenn sie Trigger ausl\u00f6sen.<br \/>\nBei Sehbehinderten k\u00f6nnten die Einstellungen etwa betreffen:<br \/>\n\u2022  eine bestimmte gut lesbare Schriftart,\u2022  angepasste Kontrastwerte,<br \/>\n\u2022  oder eine definierte Farbpalette, die individuell am besten funktioniert.<br \/>\nDas, was heute teilweise umst\u00e4ndlich \u00fcber Bildschirmlupe oder Hochkontrastmodus l\u00e4uft \u2013 und dort oft unzuverl\u00e4ssig funktioniert \u2013 k\u00f6nnte so automatisiert und system\u00fcbergreifend umgesetzt werden.<br \/>\nDie Anwendung w\u00fcrde sich also anpassen, ohne dass die Funktionalit\u00e4t eingeschr\u00e4nkt wird.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Vereinfachung_der_Oberflaechen\"><\/span>Vereinfachung der Oberfl\u00e4chen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Vereinfachung der Benutzeroberfl\u00e4chen.<br \/>\nIch stelle mir da eine Art \u201eReduktion auf das Wesentliche\u201c vor. Wenn man zum Beispiel ein Formular ausf\u00fcllt, sollte nur noch das Formular sichtbar sein \u2013 ohne die ganze Navigation und Ablenkung drumherum.<br \/>\nVielleicht blendet die KI sogar kurze Erkl\u00e4rungen ein, wenn ein Feld oder Begriff unverst\u00e4ndlich ist. Wunsch-Szenario w\u00e4re, dass die KI das Formular weitgehend selbst\u00e4ndig ausf\u00fcllt.<br \/>\nEine weitere Idee, die mir in dem Zusammenhang wichtig ist, betrifft die Struktur von Websites und Webanwendungen. Ich f\u00e4nde es sinnvoll, sich k\u00fcnftig st\u00e4rker an Aufgaben (Tasks) statt an klassischen Webseiten zu orientieren.<br \/>\nWenn ich zum Beispiel Online-Banking nutze, sehe ich dort Hunderte von Funktionen \u2013 Kredite, Portfolios, Versicherungen \u2013, obwohl ich eigentlich nur mein Konto verwalten oder eine \u00dcberweisung t\u00e4tigen will. Diese \u00dcberf\u00fclle \u00fcberfordert viele Menschen. Menschen wollen in der Regel kein Webportal oder App nutzen, sie wollen eine Aufgabe erledigen. Niemand w\u00fcrde wohl ernsthaft behaupten, dass es so, wie wir es heute machen effizient ist.<br \/>\nIch k\u00f6nnte mir deshalb gut vorstellen, dass Benutzeroberfl\u00e4chen k\u00fcnftig taskbasiert aufgebaut sind. Das hei\u00dft: Ich sage einfach, was ich tun m\u00f6chte \u2013 zum Beispiel \u201eIch will eine \u00dcberweisung machen\u201c oder \u201eIch m\u00f6chte meine Kontoausz\u00fcge sehen\u201c \u2013 und das Interface f\u00fchrt mich Schritt f\u00fcr Schritt durch diese Aufgabe.<br \/>\nOhne dass ich mich vorher durch zig Men\u00fcs und Seiten klicken muss.<br \/>\nDas w\u00e4re eine elegantere und inklusivere Art der Interaktion \u2013 und nat\u00fcrlich m\u00fcsste auch dieses System zuverl\u00e4ssig funktionieren, selbst dann, wenn es individuell an die Nutzungsgewohnheiten oder Pr\u00e4ferenzen angepasst wird.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Multimodale_Eingaben\"><\/span>Multimodale Eingaben<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Und schlie\u00dflich spielt auch die Art der Eingabe eine gro\u00dfe Rolle.<br \/>\nHeute nutzen wir im Wesentlichen Tastatur, Maus und Touch. Sprachsteuerung h\u00e4tte eigentlich l\u00e4ngst eine gr\u00f6\u00dfere Bedeutung erlangen sollen \u2013 insbesondere durch Systeme wie Alexa.<br \/>\nAber Amazon hat die Weiterentwicklung in dem Bereich kaum vorangetrieben \u2013 erst mit dem Aufkommen der generativen KI erlebt Sprachinteraktion wieder einen neuen Schub.<br \/>\nDer n\u00e4chste Schritt k\u00f6nnte tats\u00e4chlich die multimodale Eingabe sein \u2013 also eine Kombination aus Sprache, Gestik und anderen Interaktionsformen.<br \/>\nDas bedeutet: Die KI antwortet mit Sprache, und ich steuere sie ebenfalls sprachlich.<br \/>\nSie k\u00f6nnte dann R\u00fcckfragen stellen wie: \u201eM\u00f6chtest du wirklich diesen Betrag an Person X \u00fcberweisen?\u201c \u2013 also mit eingebauten Sicherheitsabfragen, um Fehler oder Manipulationen zu vermeiden.<br \/>\nGerade f\u00fcr \u00e4ltere Menschen k\u00f6nnte ich mir diese Form der Steuerung sehr gut vorstellen. Nat\u00fcrlich muss man sich erst daran gew\u00f6hnen, mit einem Computer zu sprechen, aber das halte ich f\u00fcr ein l\u00f6sbares Problem.<br \/>\nUnd wenn die KI sprachlich reagiert, entf\u00e4llt ja das eigentliche Hindernis \u2013 n\u00e4mlich die komplizierten grafischen Benutzeroberfl\u00e4chen.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Sprachliche_Vereinfachung\"><\/span>Sprachliche Vereinfachung<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Ein weiterer spannender Bereich ist die sprachliche Vereinfachung.<br \/>\nDas ist heute technisch schon m\u00f6glich.<br \/>\nIch wei\u00df, dass es in der Community der \u201eLeichten Sprache\u201c und \u201eEinfachen Sprache\u201c auch kritische Stimmen gibt \u2013 aus guten Gr\u00fcnden.<br \/>\nAber aus meiner Sicht funktioniert die automatische Vereinfachung erstaunlich gut, zumindest dann, wenn vorhandene Texte lediglich zusammengefasst oder sprachlich vereinfacht werden.<br \/>\nNat\u00fcrlich gibt es bei KI-Systemen das bekannte Problem der \u201eHalluzinationen\u201c, also falscher oder erfundener Inhalte.<br \/>\nAber bei der reinen Textvereinfachung ist das Risiko deutlich geringer. Und hier sehe ich ein enormes Potenzial:<br \/>\nDenn selbstverst\u00e4ndlich w\u00e4re es ideal, wenn alle Inhalte in einfacher oder leichter Sprache verf\u00fcgbar w\u00e4ren \u2013 aber das ist in der Praxis kaum zu leisten.<br \/>\nEs fehlen schlicht die Ressourcen, das alles manuell zu erstellen.<br \/>\nWenn also KI-gest\u00fctzte Systeme hier unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, w\u00e4re das ein echter Fortschritt in Sachen digitale Inklusion. Bisher hat sich diese Funktion noch nicht wirklich durchgesetzt, aber ich bin sicher, das wird kommen \u2013 wahrscheinlich direkt in Browser oder Betriebssysteme integriert. Ich wei\u00df, dass Apple bereits an solchen L\u00f6sungen arbeitet.<br \/>\nOb Google bei ChromeOS oder Android schon so weit ist, wei\u00df ich nicht genau, aber ich denke, auch dort wird das Thema bald relevant.<br \/>\nSobald die Modelle lokal auf den Ger\u00e4ten laufen k\u00f6nnen, also ohne st\u00e4ndige Cloud-Verbindung, wird das Ganze ohnehin viel praktikabler \u2013 schneller, energieeffizienter und datenschutzfreundlicher.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Hilfe_bei_psychischen_Herausforderungen\"><\/span>Hilfe bei psychischen Herausforderungen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Ein weiteres interessantes Feld ist die Unterst\u00fctzung von Menschen mit psychischen Beeintr\u00e4chtigungen.<br \/>\nWir wissen, dass hier die Frustrationstoleranz im Umgang mit Technik oft etwas niedriger ist \u2013 v\u00f6llig verst\u00e4ndlich, denn digitale Systeme k\u00f6nnen frustrierend sein.<br \/>\nWenn eine KI k\u00fcnftig in der Lage w\u00e4re, Frustration zu erkennen \u2013 etwa anhand der Stimme oder des Sprachtons \u2013 k\u00f6nnte sie empathisch reagieren, beruhigend einwirken oder Hilfestellung geben.<br \/>\nDas w\u00e4re ein enormer Schritt hin zu wirklich empathischer Technologie, die sich nicht nur an die kognitiven, sondern auch an die emotionalen Bed\u00fcrfnisse der Nutzenden anpasst.<br \/>\nDas passiert ja zum Teil schon heute. Z. B. bei vielen KI-Systemen \u2013 nehmen wir mal ChatGPT \u2013, da lautet die Standardfloskel auf eine Frage ja oft: \u201eDas ist eine hervorragende Frage!\u201c<br \/>\nMan wird also permanent gelobt, als h\u00e4tte man gerade etwas ganz Besonderes geleistet.<br \/>\nDas wirkt zwar manchmal etwas \u00fcbertrieben \u2013 fast so, als w\u00e4re man ein kleines Kind \u2013, aber es zeigt Wirkung.<br \/>\nUnd genau darin steckt ja auch Potenzial: F\u00fcr manche Menschen kann diese Art der positiven R\u00fcckmeldung tats\u00e4chlich eine Erleichterung und Motivation darstellen.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Voraussetzungen\"><\/span>Voraussetzungen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Um das Ganze abzuschlie\u00dfen, m\u00f6chte ich ein paar Voraussetzungen nennen, die aus meiner Sicht entscheidend sind, damit solche Systeme wirklich erfolgreich und barrierefrei funktionieren k\u00f6nnen.<br \/>\nDer Aspekt der Korrektheit ist zentral.<br \/>\nWenn grafische Benutzeroberfl\u00e4chen automatisch angepasst werden, muss sichergestellt sein, dass keine Informationen verloren gehen oder verf\u00e4lscht dargestellt werden.<br \/>\nSonst besteht die Gefahr, dass Nutzerinnen und Nutzer falsche Entscheidungen treffen, weil die KI Inhalte fehlerhaft umsetzt.<br \/>\nWie genau diese Anpassungen in Zukunft funktionieren sollen, ist noch offen \u2013 selbst Jakob Nielsen scheint sich da nicht ganz sicher zu sein.<br \/>\nEr geht offenbar davon aus, dass Interfaces k\u00fcnftig aus modularen Design-Komponenten bestehen, die sich automatisch anpassen lassen.<br \/>\nWenn das so w\u00e4re, br\u00e4uchte man f\u00fcr diese reine Anpassungslogik vermutlich gar keine KI mehr \u2013 aber das bleibt abzuwarten.<br \/>\nUnabh\u00e4ngig davon gilt: Was auch immer die Technik am Ende umsetzt \u2013 es muss zuverl\u00e4ssig und korrekt funktionieren.<br \/>\nDas Gleiche gilt f\u00fcr sprachliche Zusammenfassungen oder Vereinfachungen: Sie m\u00fcssen korrekt sein.<br \/>\nUnd alle automatisierten Funktionen, die eine KI anbietet, m\u00fcssen stabil und nachvollziehbar bleiben.<br \/>\nNat\u00fcrlich muss das Ganze auch datenschutzkonform sein \u2013 und genau da sehe ich im Moment die gr\u00f6\u00dfte Baustelle.<br \/>\nViele der aktuellen KI-Modelle kommen ja aus den USA oder aus China.<br \/>\nUnd ganz ehrlich: Auch wenn man \u00fcber Datenschutz viel diskutieren kann \u2013 niemand m\u00f6chte, dass pers\u00f6nliche Daten einfach in diese L\u00e4nder abflie\u00dfen.<br \/>\nDeshalb hoffe ich sehr, dass k\u00fcnftige Systeme lokal laufen werden \u2013 also direkt im Browser oder im Betriebssystem, ohne dass Daten st\u00e4ndig an externe Server geschickt werden m\u00fcssen. Das ist auch f\u00fcr die Latenzen wichtig.<br \/>\nUnd da sind wir, glaube ich, auf einem guten Weg. Die Modelle werden kleiner und effizienter, sodass sie bald direkt auf dem Ger\u00e4t ausgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nApple arbeitet daran bereits intensiv \u2013 und es w\u00e4re nat\u00fcrlich w\u00fcnschenswert, wenn auch andere Hersteller wie Google oder Microsoft diesen Weg gehen.<br \/>\nWichtig ist dabei vor allem: Diese Technologien m\u00fcssen f\u00fcr alle zug\u00e4nglich sein.<br \/>\nAber ich bin da ziemlich optimistisch.<br \/>\nIm Moment sehen wir ja einen regelrechten Wettlauf: Microsoft mit Copilot, Google mit Gemini \u2013 beide integrieren KI-Funktionen tief ins Betriebssystem.<br \/>\nApple ist da traditionell etwas zur\u00fcckhaltender, aber ich glaube, sie werden sich auf Dauer nicht leisten k\u00f6nnen, au\u00dfen vor zu bleiben.<br \/>\nSp\u00e4testens im n\u00e4chsten Jahr werden wir sicher auch von ihnen neue L\u00f6sungen sehen.<br \/>\nDie Modelle sollten, auch wegen der Latenz, am besten lokal auf dem Ger\u00e4t laufen. Wenn sie in der Cloud laufen, sollten sie den Datenschutz beachten. Aus meiner Sicht w\u00e4re es aber auch akzeptabel, wenn bei Einverst\u00e4ndnis der Betroffenen anonymisierte Daten verwendet werden, um die Modelle f\u00fcr alle zu verbessern. Ein gro\u00dfes Problem in diesem spezifischen Bereich ist der Mangel an Trainingsdaten. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Weitere_Beitraege\"><\/span>Weitere Beitr\u00e4ge<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/die-zukunft-der-bild-beschreibung\/\">K\u00fcnstliche Intelligenz und Bild-Beschreibungen f\u00fcr Blinde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/koennen-daten-und-kuenstliche-intelligenz-diskriminierung-verringern\/\">Daten und K\u00fcnstliche Intelligenz gegen Diskriminierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/netz-barrierefrei.de\/en\/ai.html\">Artificial Intelligence and digital Accessibility<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Beitrag geht es um das ThemaK\u00fcnstliche Intelligenz als Chance f\u00fcr Technik-unaffine Personen zum Zugang zur digitalen Technologien. 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