{"id":10721,"date":"2026-04-18T15:03:42","date_gmt":"2026-04-18T13:03:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/?p=10721"},"modified":"2026-04-18T15:18:55","modified_gmt":"2026-04-18T13:18:55","slug":"die-dritte-welle-der-barrierefreiheit-it-dienstleister-muessen-handeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/die-dritte-welle-der-barrierefreiheit-it-dienstleister-muessen-handeln\/","title":{"rendered":"Die dritte Welle der Barrierefreiheit &#8211; IT-Dienstleister m\u00fcssen handeln"},"content":{"rendered":"<p><script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/digitale-barrierefreiheit.podigee.io\/354-neue-episode\/embed?context=external\"><\/script><br \/>\nIn diesem Beitrag geht es um die \u201edritte Welle\u201c der Barrierefreiheit. Gemeint ist, dass neue Akteure indirekt durch Gesetze zur Barrierefreiheit verpflichtet werden. Darauf gehe ich im Folgenden ein.<\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-white ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalt<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/die-dritte-welle-der-barrierefreiheit-it-dienstleister-muessen-handeln\/#Die_ersten_Wellen\" >Die ersten Wellen<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/die-dritte-welle-der-barrierefreiheit-it-dienstleister-muessen-handeln\/#Aussitzen_hat_nicht_geholfen_%E2%80%93_die_dritte_Welle\" >Aussitzen hat nicht geholfen &#8211; die dritte Welle<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/die-dritte-welle-der-barrierefreiheit-it-dienstleister-muessen-handeln\/#Ignoranz_raecht_sich\" >Ignoranz r\u00e4cht sich<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/die-dritte-welle-der-barrierefreiheit-it-dienstleister-muessen-handeln\/#Zeit_zu_handeln\" >Zeit zu handeln<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Die_ersten_Wellen\"><\/span>Die ersten Wellen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst ein kurzer R\u00fcckblick: Was war die erste Welle?<br \/>\nDie erste Welle betraf den \u00f6ffentlichen Bereich. Seit mehr als 20 Jahren ist dieser durch die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) zur Barrierefreiheit verpflichtet. \u00c4hnliche Gesetze gibt es in vielen L\u00e4ndern. Sie verpflichten staatliche Stellen, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten, etwa Websites, PDFs und Apps. Die Umsetzung war bisher nur teilweise erfolgreich.<br \/>\nAuch interne Prozesse sollten barrierefrei sein. Das regelt unter anderem das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG). In der Praxis wurden interne Systeme jedoch oft vernachl\u00e4ssigt. Dazu geh\u00f6ren sogenannte Fachverfahren. Das sind digitale Abl\u00e4ufe in Beh\u00f6rden, zum Beispiel bei der Beantragung eines Personalausweises. Viele dieser Verfahren sind bis heute nicht barrierefrei. In den letzten Jahren werden sie zunehmend \u00fcberpr\u00fcft und angepasst. Auch im Zuge der Digitalisierung, etwa durch das Onlinezugangsgesetz (OZG), w\u00e4chst der Druck, solche Prozesse barrierefrei zu gestalten.<br \/>\nDie zweite Welle ist das Barrierefreiheitsst\u00e4rkungsgesetz (BFSG). Die \u00dcbergangsfrist endete 2025. Seitdem m\u00fcssen viele Unternehmen ihre Angebote barrierefrei gestalten. Die Umsetzung ist noch nicht abgeschlossen. In vielen Organisationen laufen weiterhin Anpassungen.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Aussitzen_hat_nicht_geholfen_%E2%80%93_die_dritte_Welle\"><\/span>Aussitzen hat nicht geholfen &#8211; die dritte Welle<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Nun zur dritten Welle: Sie entsteht aus dem Zusammenspiel dieser Gesetze. IT-Dienstleister geraten indirekt unter Druck, barrierefreie Produkte anzubieten. Oft sind sie selbst nicht gesetzlich verpflichtet, weil sie im B2B-Bereich arbeiten. Dennoch sind ihre Kunden verpflichtet, barrierefreie L\u00f6sungen einzusetzen.<br \/>\nEin Beispiel ist ein Anbieter eines Dokumentenmanagementsystems. Er ist m\u00f6glicherweise nicht direkt verpflichtet. Seine Kunden, etwa Beh\u00f6rden, sind es jedoch. Deshalb fragen diese gezielt nach barrierefreier Software. Viele Anbieter m\u00fcssen dann feststellen, dass ihre Produkte diese Anforderungen nicht erf\u00fcllen.<br \/>\nDas betrifft gro\u00dfe Teile der IT-Branche. Viele Unternehmen entwickeln Software f\u00fcr Beh\u00f6rden oder andere Organisationen. Diese Software wird von Mitarbeitenden genutzt und muss daher barrierefrei sein. Entsprechend steigt die Nachfrage nach barrierefreien L\u00f6sungen.<br \/>\nAuch in der Privatwirtschaft w\u00e4chst der Druck. Unternehmen m\u00fcssen zumindest die \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Teile ihrer Angebote barrierefrei gestalten. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel Online-Shops. Die eingesetzten Systeme m\u00fcssen Barrierefreiheit erm\u00f6glichen, etwa durch Alternativtexte, korrekt beschriftete Formulare und strukturierte Inhalte. Das trifft auch Dritt-Services wie Zahlungs-Dienstleister oder Paket-Verfolgung.<br \/>\nEin weiteres Beispiel sind Web-Frameworks. Wenn ein Framework Barrierefreiheit nur schwer unterst\u00fctzt, wird es eher ersetzt. Bei neuen Projekten kann Barrierefreiheit ein entscheidendes Auswahlkriterium sein. Anbieter stehen daher zunehmend im Wettbewerb um die bessere Umsetzung von Barrierefreiheit.<br \/>\nZusammengefasst: Die dritte Welle entsteht durch indirekten Druck. Auch Unternehmen ohne direkte gesetzliche Pflicht m\u00fcssen barrierefreie L\u00f6sungen anbieten, weil ihre Kunden darauf angewiesen sind. Dieser Druck wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen.<br \/>\nAuch andere Software muss nachgebessert werden. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel Lernplattformen wie Moodle. Dieses System ist bereits relativ gut aufgestellt. Es gibt jedoch viele weitere, auch kommerzielle L\u00f6sungen wie Knowtion, die das Thema bisher ignoriert haben.<br \/>\nEin \u00e4hnlicher Bedarf besteht bei Content-Management-Systemen, besonders im Backend. Auch Software f\u00fcr das Personalmanagement ist betroffen. Dazu z\u00e4hlen Anwendungen, mit denen Mitarbeitende Urlaub eintragen oder Gehaltsabrechnungen abrufen. Solche Systeme m\u00fcssen barrierefrei bedienbar sein.<br \/>\nViele Unternehmen nutzen heute Standardl\u00f6sungen wie SAP statt Eigenentwicklungen. Diese Systeme bieten teilweise Barrierefreiheit, aber nicht in allen Bereichen. Zudem werden sie oft stark angepasst. Dadurch kann eine urspr\u00fcnglich barrierefreie Oberfl\u00e4che ihre Zug\u00e4nglichkeit verlieren.<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich gilt: Software in Beh\u00f6rden und Unternehmen muss barrierefrei sein. Das betrifft sowohl die Bedienung als auch die Inhalte, die damit erstellt werden. Ein wichtiges Beispiel sind PDFs. Sie werden weiterhin in gro\u00dfer Zahl erzeugt. Viele Systeme k\u00f6nnen jedoch keine barrierefreien PDFs erstellen. Die Nachr\u00fcstung ist aufwendig und wurde lange vernachl\u00e4ssigt.<br \/>\nDie Folgen zeigen sich jetzt deutlich. Kunden fragen verst\u00e4rkt nach barrierefreien L\u00f6sungen. IT-Dienstleister suchen deshalb selbst Unterst\u00fctzung. Auch der Einkauf und die Schwerbehindertenvertretung von Beh\u00f6rden achtet zunehmend auf Barrierefreiheit und beschafft teilweise nur noch entsprechende Software.<br \/>\nDas betrifft viele Bereiche, zum Beispiel Hochschulen. Dort werden oft spezialisierte Tools eingesetzt. Interessenvertretungen und Fachstellen pr\u00fcfen diese zunehmend auf Barrierefreiheit. Teilweise werden auch Tests mit betroffenen Nutzenden durchgef\u00fchrt. Erf\u00fcllt eine Software die Anforderungen nicht, muss sie verbessert oder ersetzt werden.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Ignoranz_raecht_sich\"><\/span>Ignoranz r\u00e4cht sich<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Ein zentrales Problem ist fehlendes Wissen. Viele Anbieter wissen nicht, wie barrierefrei ihre Software ist. H\u00e4ufig wurde das Thema lange ignoriert. Entsprechend fehlt es an interner Expertise.<br \/>\nBesonders kritisch sind falsche Aussagen. Wer behauptet, eine Software sei barrierefrei, ohne dies zu pr\u00fcfen, geht ein hohes Risiko ein. Ebenso problematisch ist es, Verbesserungen anzuk\u00fcndigen und nicht umzusetzen. Kurzfristige Ma\u00dfnahmen, etwa der Einsatz von Overlays, l\u00f6sen die Probleme nicht.<br \/>\nLangfristig kann das erhebliche Folgen haben. Kunden k\u00f6nnten Nachbesserungen verlangen, Vertr\u00e4ge k\u00fcndigen oder Schadensersatz fordern. Auch der Verlust von Vertrauen ist ein Risiko. In vernetzten Branchen spricht sich schnell herum, wenn Anbieter unzuverl\u00e4ssig sind.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Zeit_zu_handeln\"><\/span>Zeit zu handeln<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Viele Unternehmen haben das Thema zu lange aufgeschoben. Vor allem kleine und mittlere Anbieter haben Barrierefreiheit oft nicht priorisiert. Dadurch fehlt heute das n\u00f6tige Wissen im Unternehmen.<br \/>\nDer Aufbau von Expertise ist schwierig. Fachkr\u00e4fte sind knapp, und die Anforderungen unterscheiden sich je nach Software stark. Eine Lernplattform stellt andere Anforderungen als ein Dokumentenmanagementsystem.<br \/>\nSelbst wenn Expertise vorhanden ist, ben\u00f6tigen Verbesserungen Zeit. Gro\u00dfe Probleme lassen sich oft schneller beheben. Kleine Details k\u00f6nnen jedoch ebenfalls aufwendig sein. In komplexen Systemen dauern Anpassungen h\u00e4ufig mehrere Entwicklungszyklen. Je nach Umfang kann die Umsetzung Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen.<br \/>\nWas ist der n\u00e4chste Schritt f\u00fcr Unternehmen in diesem Bereich?<br \/>\nIch empfehle allen IT-Unternehmen ab etwa 20 Mitarbeitenden, das Thema Barrierefreiheit fest in die eigene Organisation aufzunehmen. Warten Sie nicht, bis \u00e4u\u00dferer Druck entsteht. Barrierefreiheit sollte ein strategisches Ziel sein. Das gilt besonders, wenn Sie international t\u00e4tig sind. In vielen M\u00e4rkten ist Barrierefreiheit ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl von Software.<br \/>\nDer erste Schritt ist daher: Nehmen Sie Barrierefreiheit in Ihre Planung auf. Integrieren Sie das Thema in bestehende Prozesse und in den gesamten Produktzyklus.<br \/>\nDer zweite Schritt ist ein klarer Aktionsplan. Legen Sie fest, wie Barrierefreiheit schrittweise umgesetzt wird. H\u00e4ufig wird sie als weniger wichtig eingestuft und immer wieder verschoben. Das f\u00fchrt dazu, dass sie in der Praxis nicht umgesetzt wird. Ein strukturierter Plan hilft, Priorit\u00e4ten zu setzen und Fortschritte zu sichern. Beginnen Sie mit Ma\u00dfnahmen, die schnell umsetzbar sind und gro\u00dfe Wirkung haben. Danach folgen detaillierte Verbesserungen.<br \/>\nEin wichtiger Teil des Aktionsplans ist der Aufbau von Fachwissen. Ohne interne Expertise l\u00e4sst sich Barrierefreiheit nicht nachhaltig umsetzen. Sie k\u00f6nnen Wissen intern aufbauen oder externe Unterst\u00fctzung nutzen. Externe Fachleute, zum Beispiel freiberufliche Expertinnen und Experten, sind oft eine gute L\u00f6sung. Sie bringen spezialisiertes Wissen mit und stehen nicht in direkter Konkurrenz zum Unternehmen.<br \/>\nIm n\u00e4chsten Schritt sollten Sie Ihre Produkte systematisch pr\u00fcfen. Nutzen Sie etablierte Testverfahren und bewerten Sie die Ergebnisse kritisch. Es reicht nicht aus, die eigene Software positiv einzusch\u00e4tzen. Die Pr\u00fcfung muss unabh\u00e4ngig und nachvollziehbar sein. Dokumentieren Sie die Ergebnisse und leiten Sie konkrete Ma\u00dfnahmen ab.<br \/>\nDie identifizierten Probleme sollten anschlie\u00dfend in den Entwicklungsprozess integriert werden. Planen Sie Aufgaben verbindlich ein und priorisieren Sie sie angemessen. Daf\u00fcr ist R\u00fcckhalt durch F\u00fchrungskr\u00e4fte und Produktverantwortliche notwendig. Barrierefreiheit muss dauerhaft ber\u00fccksichtigt werden.<br \/>\nGleichzeitig sollte das Wissen im Unternehmen breiter verteilt werden. Barrierefreiheit betrifft viele Bereiche: Design, Entwicklung, User Experience und Redaktion. In allen diesen Bereichen sollten grundlegende Kenntnisse vorhanden sein.<br \/>\nWenn ein guter Stand erreicht ist, k\u00f6nnen Sie Ihre Fortschritte transparent machen. Ver\u00f6ffentlichen Sie ein Barrierefreiheits-Statement und stellen Sie Pr\u00fcfberichte bereit. Diese m\u00fcssen verst\u00e4ndlich zusammengefasst sein, auch wenn die Details komplex sind.<br \/>\nEine etablierte Grundlage daf\u00fcr ist das Voluntary Product Accessibility Template (VPAT). Dieses Format ist international verbreitet und hilft, die Barrierefreiheit von Produkten strukturiert darzustellen. Es wird voraussichtlich auch im deutschsprachigen Raum an Bedeutung gewinnen.<br \/>\nWichtig ist: Solche Angaben m\u00fcssen korrekt und aktuell sein. Unklare oder falsche Aussagen k\u00f6nnen Vertrauen zerst\u00f6ren.<br \/>\nZusammengefasst: Integrieren Sie Barrierefreiheit fr\u00fchzeitig, planen Sie systematisch, bauen Sie Expertise auf und pr\u00fcfen Sie Ihre Produkte regelm\u00e4\u00dfig. So schaffen Sie eine belastbare Grundlage f\u00fcr die kommenden Anforderungen. Wer die Zeit nicht nutzt, um die ersten Schritte zu tun, tr\u00e4gt am Ende selbst Verantwortung f\u00fcr die Konsequenzen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Beitrag geht es um die \u201edritte Welle\u201c der Barrierefreiheit. Gemeint ist, dass neue Akteure indirekt durch Gesetze zur Barrierefreiheit verpflichtet werden. 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