{"id":10744,"date":"2026-04-25T15:40:27","date_gmt":"2026-04-25T13:40:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/?p=10744"},"modified":"2026-04-25T15:52:26","modified_gmt":"2026-04-25T13:52:26","slug":"wie-kuenstliche-intelligenz-barrierefreiheits-expertise-veraendert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wie-kuenstliche-intelligenz-barrierefreiheits-expertise-veraendert\/","title":{"rendered":"Wie K\u00fcnstliche Intelligenz Barrierefreiheits-Expertise ver\u00e4ndert"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/digitale-barrierefreiheit.podigee.io\/355-neue-episode\/embed?context=external&#038;theme=default\" style=\"border: 0\" frameBorder=\"0\" height=\"100\" width=\"100%\"><\/iframe><br \/>\nHeute besch\u00e4ftigen wir uns mit der Frage, wie k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) die Rolle von Barrierefreiheits-Expertinnen ver\u00e4ndern wird. <\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-white ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalt<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wie-kuenstliche-intelligenz-barrierefreiheits-expertise-veraendert\/#KI_als_Werkzeug_fuer_Routineaufgaben\" >KI als Werkzeug f\u00fcr Routineaufgaben<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wie-kuenstliche-intelligenz-barrierefreiheits-expertise-veraendert\/#Der_Wandel_Vom_Tester_zum_Berater\" >Der Wandel: Vom Tester zum Berater<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wie-kuenstliche-intelligenz-barrierefreiheits-expertise-veraendert\/#Neue_Anforderungen_an_Experten\" >Neue Anforderungen an Experten<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wie-kuenstliche-intelligenz-barrierefreiheits-expertise-veraendert\/#Qualitaetssicherung_bei_KI-generierten_Inhalten\" >Qualit\u00e4tssicherung bei KI-generierten Inhalten<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wie-kuenstliche-intelligenz-barrierefreiheits-expertise-veraendert\/#User_Experience_statt_Konformitaet\" >User Experience statt Konformit\u00e4t<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-6\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wie-kuenstliche-intelligenz-barrierefreiheits-expertise-veraendert\/#Langfristige_Strategie_statt_kurzfristiger_Projekte\" >Langfristige Strategie statt kurzfristiger Projekte<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-7\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/wie-kuenstliche-intelligenz-barrierefreiheits-expertise-veraendert\/#Fazit\" >Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"KI_als_Werkzeug_fuer_Routineaufgaben\"><\/span>KI als Werkzeug f\u00fcr Routineaufgaben<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Die Leistungsf\u00e4higkeit von KI nimmt rasant zu, besonders in den Bereichen Design und Programmierung. In wenigen Jahren wird die KI viele Aufgaben \u00fcbernehmen, die wir heute noch manuell erledigen. Dazu geh\u00f6ren vor allem:<br \/>\n&#8211; Das Testen von Komponenten und Anwendungen.<br \/>\n&#8211; Das Erstellen von Optimierungsvorschl\u00e4gen.<br \/>\n&#8211; Das Nachtesten behobener Fehler.<\/p>\n<p>Diese klassischen Aufgaben lassen sich gut durch Mustererkennung und statistische Verfahren l\u00f6sen. KI wird k\u00fcnftig direkt in Tools wie Figma oder in den Developer-Tools dabei unterst\u00fctzen, barrierefreien Code zu erzeugen bzw. Barrierefreiheit sicherzustellen.<\/p>\n<p>Um das klar einzuordnen: Aktuell sind wir noch nicht so weit. Viele Anbieter von sogenannten \u201eBarrierefreiheits-Overlays\u201c versprechen zwar magische L\u00f6sungen durch KI, doch bei genauerem Hinsehen bleibt davon oft nur Marketing \u00fcbrig. In professionellen Tools wie der Accessibility Cloud oder dem PDF Accessibility Checker gibt es bereits hilfreiche KI-Funktionen, aber sie ersetzen die menschliche Arbeit noch lange nicht. Solange die Werkzeuge auf dem heutigen Stand sind, muss sich niemand um seinen Arbeitsplatz sorgen. Es ist zudem fraglich, ob eine KI jemals eine komplexe Anwendung v\u00f6llig ohne menschliche Hilfe komplett barrierefrei erstellen kann.<\/p>\n<p>Dennoch ist auch klar: Wir wissen nicht, wie gut die Tools in 1 &#8211; 2 Jahren sein werden. Ein qualitativer Sprung ist durchaus denkbar und sogar wahrscheinlich. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Der_Wandel_Vom_Tester_zum_Berater\"><\/span>Der Wandel: Vom Tester zum Berater<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Das Berufsbild wird sich deutlich verschieben: weg vom reinen Testen, hin zur strategischen Beratung. Experten werden k\u00fcnftig dort gebraucht, wo die KI an ihre Grenzen st\u00f6\u00dft:<\/p>\n<p>1.  Entscheidung in Sonderf\u00e4llen (Edge Cases): KI kann oft keine klaren Urteile f\u00e4llen. Hier braucht es Erfahrungswissen, um die Auswirkungen auf assistive Technologien (wie Screenreader) einzusch\u00e4tzen.<br \/>\n2.  Kontextanalyse: Eine einzelne Komponente barrierefrei zu machen, ist f\u00fcr eine KI machbar. Die Herausforderung liegt jedoch im Zusammenspiel aller Elemente. Ein Experte muss sicherstellen, dass der Fokus richtig springt und Fehlermeldungen sinnvoll ausgegeben werden.<br \/>\n3.  Governance und Strategie: In gro\u00dfen Unternehmen geht es nicht nur um eine einzelne App, sondern um ganze Softwarelandschaften. Es m\u00fcssen Richtlinien erstellt werden, damit alle Programme \u201eaus einem Guss\u201c sind. Barrierefreiheit muss fest in die Prozesse und Frameworks integriert werden.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Neue_Anforderungen_an_Experten\"><\/span>Neue Anforderungen an Experten<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Dieser Wandel macht das Berufsfeld komplexer und spannender. Neben dem Fachwissen zur Barrierefreiheit werden neue Kompetenzen immer wichtiger:<br \/>\n&#8211; Kommunikation und Pr\u00e4sentation: Experten m\u00fcssen Anforderungen verst\u00e4ndlich erkl\u00e4ren.<br \/>\n&#8211; Empathie und \u00dcberzeugungskraft: Man muss Stakeholder aus Rechtsabteilung, Design und Management mitnehmen und f\u00fcr das Thema gewinnen.<br \/>\n&#8211; Vernetztes Denken: Die Zusammenarbeit mit UX-Designern, Entwicklern und der Compliance-Abteilung steht im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen: Die KI nimmt uns die Routine ab, aber die strategische Steuerung und die finale Verantwortung bleiben menschliche Aufgaben.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Qualitaetssicherung_bei_KI-generierten_Inhalten\"><\/span>Qualit\u00e4tssicherung bei KI-generierten Inhalten<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Ein zentrales Problem der heutigen KI ist ihre Arbeitsweise: Sie basiert auf Wahrscheinlichkeiten. Das f\u00fchrt dazu, dass Ergebnisse nicht konstant stabil bleiben. Es kann passieren, dass die erste Version eines Codes barrierefrei ist, die zweite aber durch kleine \u00c4nderungen wieder Barrieren enth\u00e4lt. Inkrementelle Verschlechterung ist ein bekanntes Ph\u00e4nomen heutiger KI-Tools. <\/p>\n<p>Barrierefreiheits-Expertinen m\u00fcssen daher sicherstellen, dass die KI-Tools selbst zuverl\u00e4ssig arbeiten. Es reicht nicht, eine Lizenz zu kaufen und auf &#8222;magische&#8220; Ergebnisse zu hoffen. Damit eine KI beispielsweise das Corporate Design oder Barrierefreiheitsstandards einh\u00e4lt, ben\u00f6tigt sie eine solide Datenbasis \u2013 oft als Knowledge Base oder Teil des RAG-Verfahrens (Retrieval Augmented Generation) bezeichnet. Diese Wissensdatenbank enth\u00e4lt die spezifischen Anweisungen und Komponentenbibliotheken, die die KI zwingend ber\u00fccksichtigen muss. <\/p>\n<p>In Zukunft m\u00fcssen sich Expertinnen  daher intensiv mit Prompting-Technologien besch\u00e4ftigen. Sie steuern die KI durch pr\u00e4zise Anweisungen und korrigieren die Wissensbasis kontinuierlich. Statt alles manuell zu pr\u00fcfen, verlagert sich die Arbeit auf die Analyse des KI-Outputs:<br \/>\n&#8211; Wo hat die KI Fehler gemacht?<br \/>\n&#8211; War der Prompt oder die Wissensdatenbank missverst\u00e4ndlich?<br \/>\n&#8211; Widersprechen sich Anforderungen innerhalb der Datenbank?<\/p>\n<p>Das Ziel ist es, die automatische Erzeugung von barrierefreiem Code so zu optimieren, dass der manuelle Korrekturaufwand sinkt.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"User_Experience_statt_Konformitaet\"><\/span>User Experience statt Konformit\u00e4t<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Wenn durch die KI Kapazit\u00e4ten beim manuellen Testen frei werden, k\u00f6nnen wir uns endlich dem wichtigsten Thema widmen: der Usability. <\/p>\n<p>Eine Anwendung kann formal barrierefrei sein, aber trotzdem unbrauchbar. Viele heutige Anwendungen sind schlicht zu komplex \u2013 egal ob f\u00fcr Menschen mit Behinderungen, Senioren oder weniger technikaffine Nutzer. Oft ist das, was wir heute produzieren, in der praktischen Anwendung leider mangelhaft.<\/p>\n<p>Hier liegt die Zukunft:<br \/>\n1.  Usability-Heuristiken: Wir m\u00fcssen pr\u00fcfen, ob die Nutzungserfahrung wirklich intuitiv ist.<br \/>\n2.  Nutzertests: Wir m\u00fcssen echte Tests mit Menschen mit Behinderungen und anderen vulnerablen Gruppen durchf\u00fchren.<br \/>\n3.  Zusammenarbeit mit UX-Research: Barrierefreiheits-Expertinnen sollten eng mit UX-Kolleginnen kooperieren, um Testmethoden inklusiv zu gestalten.<\/p>\n<p>Indem wir uns weniger auf technische Einzelpr\u00fcfungen und mehr auf die tats\u00e4chliche Benutzbarkeit konzentrieren, verbessern wir die Qualit\u00e4t digitaler Produkte entscheidend.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Langfristige_Strategie_statt_kurzfristiger_Projekte\"><\/span>Langfristige Strategie statt kurzfristiger Projekte<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Ein gro\u00dfes Thema der Zukunft hat gar nichts mit der Technik an sich zu tun: die Entwicklung von Barrierefreiheits-Policies. Das Hauptproblem unserer Zeit ist, dass wir bei der Barrierefreiheit immer wieder bei null anfangen. Oft wird eine Expertin nur f\u00fcr einen Relaunch dazugeholt. Sobald das Projekt abgeschlossen ist, endet die Betreuung. In den folgenden Jahren verschlechtert sich die Barrierefreiheit der Anwendung meist schleichend, bis zum n\u00e4chsten Relaunch.<\/p>\n<p>Angesichts der riesigen Mengen an Apps und Webseiten, die Unternehmen heute betreiben, ist dieser punktuelle Ansatz nicht mehr tragbar. Wir brauchen eine dauerhafte Governance. Barrierefreiheits-Expertinnen d\u00fcrfen nicht mehr nur kurzfristige Projektbeteiligte sein. Sie m\u00fcssen fest in die Organisationsstrukturen integriert werden \u2013 ob als Angestellte oder als strategische Berater.   Pr\u00e4senz: Allein dadurch, dass Experten dauerhaft \u201emit am Tisch sitzen\u201c, erh\u00e4lt das Thema die n\u00f6tige Aufmerksamkeit.<br \/>\nBarrierefreiheit muss Teil der Unternehmens-Governance werden. Das bedeutet, dass sie fest in allen Prozessen verankert ist, anstatt in \u201eSilos\u201c stattzufinden. Ohne eine solche \u00fcbergreifende Steuerung wird die Produktqualit\u00e4t auf lange Sicht eher sinken als steigen. Das sehen wir t\u00e4glich an mangelhaften Anwendungen auf dem Markt.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Fazit\"><\/span>Fazit<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Die Rolle der Expertinnen wandelt sich radikal: Weg vom rein technischen Pr\u00fcfer, hin zum strategischen Gestalter und Kommunikator. Wir nutzen KI als Werkzeug f\u00fcr die Routine, um den Kopf frei zu haben f\u00fcr die wirklich wichtigen Aufgaben: Usability, Governance und echte Inklusion.<br \/>\nDer Vorteil: Es werden unterschiedliche F\u00e4higkeiten gefragt sein: Die eher technischen F\u00e4higkeiten des KI-Promptings und QS und die eher kommunikativen und organisatorischen F\u00e4higkeiten des Managements. Das hei\u00dft, dass Personen mit unterschiedlichen F\u00e4higkeiten und St\u00e4rken eine gute Chance haben, gleicherma\u00dfen sinnvolle und wichtige Aufgaben zu erf\u00fcllen. Trotzdem ist es wichtig, sich schon jetzt auf solche Aufgaben vorzuberiten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute besch\u00e4ftigen wir uns mit der Frage, wie k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) die Rolle von Barrierefreiheits-Expertinnen ver\u00e4ndern wird. 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