{"id":10912,"date":"2026-07-11T16:44:07","date_gmt":"2026-07-11T14:44:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/?p=10912"},"modified":"2026-07-11T16:51:12","modified_gmt":"2026-07-11T14:51:12","slug":"barrierefreie-services-der-kanadische-standard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreie-services-der-kanadische-standard\/","title":{"rendered":"Barrierefreie Services &#8211; der kanadische Standard CAN\/ASC-521:2026"},"content":{"rendered":"<p>Heute geht es um das Thema barrierefreie Services. Wir sprechen hierbei nicht \u00fcber digitale Barrierefreiheit, sondern allgemein \u00fcber Dienstleistungen. <\/p>\n<p>Warum ist dieser Blick \u00fcber den Tellerrand f\u00fcr uns interessant? Auch das deutsche Barrierefreiheitsst\u00e4rkungsgesetz (BFSG) fordert in gewissem Ma\u00dfe barrierefreie Services. Der Bezug: Im Kapitel 12 der Norm EN 301 549 wird dies thematisiert. Die Einschr\u00e4nkung: Dort geht es zwar prim\u00e4r um Begleitservices wie den First-Level-Support.  Das Ziel: Dennoch ist es spannend zu sehen, wie man Services im Allgemeinen barrierefrei gestalten kann.<\/p>\n<p>Der neue kanadische Standard tr\u00e4gt die Bezeichnung CAN\/ASC-521:2026 (Accessible Service Delivery) und wurde dieses Jahr ver\u00f6ffentlicht. Da es sich um ein sehr umfangreiches Dokument handelt, konzentriert sich dieser Beitrag auf die wichtigsten Kernpunkte.<\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_85 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-white ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalt<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreie-services-der-kanadische-standard\/#Einbindung_von_Menschen_mit_Behinderungen\" >Einbindung von Menschen mit Behinderungen<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreie-services-der-kanadische-standard\/#Gleichberechtigte_Wahlmoeglichkeit\" >Gleichberechtigte Wahlm\u00f6glichkeit<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreie-services-der-kanadische-standard\/#Anpassungsfaehigkeit_und_Flexibilitaet\" >Anpassungsf\u00e4higkeit und Flexibilit\u00e4t<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreie-services-der-kanadische-standard\/#Verstaendliche_Kommunikation_und_barrierefreie_Formate\" >Verst\u00e4ndliche Kommunikation und barrierefreie Formate<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreie-services-der-kanadische-standard\/#Begleitpersonen_Hilfsmittel_und_Assistenztiere\" >Begleitpersonen, Hilfsmittel und Assistenztiere<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-6\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreie-services-der-kanadische-standard\/#Umgang_mit_Serviceunterbrechungen_Disruptions\" >Umgang mit Serviceunterbrechungen (Disruptions)<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-7\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreie-services-der-kanadische-standard\/#Schulung_und_Training_der_Mitarbeitenden\" >Schulung und Training der Mitarbeitenden<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-8\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreie-services-der-kanadische-standard\/#Barrierefreie_Feedback-Moeglichkeiten\" >Barrierefreie Feedback-M\u00f6glichkeiten<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-9\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/barrierefreie-services-der-kanadische-standard\/#Fazit\" >Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Einbindung_von_Menschen_mit_Behinderungen\"><\/span>Einbindung von Menschen mit Behinderungen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Ein zentraler Aspekt ist die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen bei der Gestaltung von Services.<\/p>\n<ul>\n<li>Konsultation: Betroffene sollten sowohl bei der Neuerstellung als auch bei der Weiterentwicklung bestehender Services einbezogen werden.<\/li>\n<li>Erweiterter Fokus: Auch andere vulnerable Gruppen, wie \u00e4ltere Menschen oder chronisch Kranke, sollten ber\u00fccksichtigt werden, um ihre spezifischen Bed\u00fcrfnisse besser zu verstehen.<\/li>\n<li>Angemessene Verg\u00fctung: Diese Personen agieren als Expertinnen und Experten in eigener Sache. Daher sollten sie f\u00fcr ihre Beratungsleistung fair bezahlt werden. Bei Usability-Tests oder Fokusgruppen ist ein Honorar oder eine Aufwandsentsch\u00e4digung (z. B. f\u00fcr Fahrtkosten) bereits \u00fcblich und sinnvoll.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Gleichberechtigte_Wahlmoeglichkeit\"><\/span>Gleichberechtigte Wahlm\u00f6glichkeit<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Menschen mit Behinderungen m\u00fcssen die freie Wahl haben, wie sie einen Service nutzen m\u00f6chten.<\/p>\n<ul>\n<li>Keine Sonderwege: Es darf keine separaten Pflichtwege geben (z. B. spezielle Eing\u00e4nge, Voranmeldungen mehrere Tage im Voraus oder h\u00f6here Preise).<\/li>\n<li>Selbstbestimmung: Die Nutzung muss grunds\u00e4tzlich auf die gleiche Art und Weise m\u00f6glich sein wie f\u00fcr Menschen ohne Behinderung.<\/li>\n<\/ul>\n<h2Selbstst\u00e4ndige Nutzung und Mehrkanal-Zugang<\/h2>\n<p>Services m\u00fcssen selbstst\u00e4ndig und gleichberechtigt zug\u00e4nglich sein. Das erfordert das Angebot verschiedener Kommunikationskan\u00e4le: Neben dem Vor-Ort-Service sollten Kan\u00e4le wie Telefon, E-Mail, WhatsApp oder SMS zur Verf\u00fcgung stehen.<br \/>\nDies ist besonders wichtig f\u00fcr geh\u00f6rlose oder schwerh\u00f6rige Menschen, wenn sie nicht verbal kommunizieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Keine Zusatzkosten<\/h2>\n<p>Barrierefreie Services d\u00fcrfen f\u00fcr die Nutzenden keine zus\u00e4tzlichen Kosten verursachen. Dies ist ein entscheidender Punkt, da in der Praxis f\u00fcr Menschen mit Behinderungen oft noch indirekte Mehrkosten entstehen.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Anpassungsfaehigkeit_und_Flexibilitaet\"><\/span>Anpassungsf\u00e4higkeit und Flexibilit\u00e4t<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Services m\u00fcssen so flexibel gestaltet sein, dass sie auf die individuellen und unterschiedlichen Bedarfe von Menschen eingehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<ul>\n<li>Feine Unterschiede beachten: Die Bed\u00fcrfnisse unterscheiden sich oft stark, selbst bei \u00e4hnlichen Einschr\u00e4nkungen. Eine Person im elektrischen Rollstuhl ben\u00f6tigt unter Umst\u00e4nden eine andere Unterst\u00fctzung als eine Person mit einem manuellen Rollstuhl, einem Rollator oder einem Gehstock.<\/li>\n<li>Mehrfachbehinderungen ber\u00fccksichtigen: Services m\u00fcssen auch auf Kombinationen von Einschr\u00e4nkungen vorbereitet sein \u2013 beispielsweise, wenn eine Person im Rollstuhl sitzt und gleichzeitig an Demenz erkrankt ist.<\/li>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Verstaendliche_Kommunikation_und_barrierefreie_Formate\"><\/span>Verst\u00e4ndliche Kommunikation und barrierefreie Formate<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Ein weiterer zentraler Abschnitt des Standards befasst sich mit der barrierefreien Informationsvermittlung.<\/p>\n<ul>\n<li>Einfache Sprache: In Texten und in der direkten Kommunikation sollte auf Fachw\u00f6rter, Fremdw\u00f6rter und komplexe Konzepte verzichtet werden. Viele Notfall- oder Sicherheitsinformationen sind heute zu kompliziert. Ein gutes Negativbeispiel sind Feuerl\u00f6scher, auf denen oft lange, romanartige Texte statt kompakter Erkl\u00e4rungen stehen.<\/li>\n<li>Alternative Formate: Dokumente und Informationen m\u00fcssen in verschiedenen Formaten vorliegen. Dazu geh\u00f6ren digitale Formate, Blindenschrift (Braille), Audioformate und Videos in Geb\u00e4rdensprache.<\/li>\n<li>Dolmetschdienste: F\u00fcr Menschen, die auf Geb\u00e4rdensprache oder andere sprachliche Unterst\u00fctzung angewiesen sind, m\u00fcssen entsprechende Dolmetschservices bereitgestellt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Begleitpersonen_Hilfsmittel_und_Assistenztiere\"><\/span>Begleitpersonen, Hilfsmittel und Assistenztiere<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Der Standard fordert, dass die Mitnahme von notwendiger Begleitung und Unterst\u00fctzung keine Barriere darstellen darf.<\/p>\n<ul>\n<li>Kostenlose Begleitpersonen: Wenn eine Person auf eine Begleitung angewiesen ist, sollte diese kostenlosen Zugang erhalten. (In Deutschland ist dies bei vielen Konzerten und Festivals \u00fcber den Schwerbehindertenausweis bereits \u00fcblich und angesichts hoher Ticketpreise ein wichtiger finanzieller Faktor).<\/li>\n<li>Kostenlose Hilfsmittel: Die Mitnahme von eigenen Hilfsmitteln darf keine Zusatzgeb\u00fchren kosten. Die Mitnahme von Medikamenten, Hygiene-Artikeln und \u00e4hnichen notwendigen Dingen darf nicht eingeschr\u00e4nkt werden.<\/li>\n<li>Freier Zugang f\u00fcr Assistenztiere: Assistenz- und Blindenf\u00fchrhunde m\u00fcssen kostenlos und unkompliziert Zutritt erhalten. Das Hausrecht gilt hier in der Regel nicht: Personen mit Assistenztieren darf der Zugang nicht verweigert werden, Assistenztiere d\u00fcrfen grunds\u00e4tzlich mitgenommen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Umgang_mit_Serviceunterbrechungen_Disruptions\"><\/span>Umgang mit Serviceunterbrechungen (Disruptions)<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Ein weiteres wichtiges Kapitel des Standards befasst sich mit dem Management von Serviceunterbrechungen. Das betrifft beispielsweise den Ausfall von Aufz\u00fcgen, Rolltreppen oder Begleitservices.<\/p>\n<ul>\n<li>Rechtzeitige Information: Kundinnen und Kunden m\u00fcssen vorab und rechtzeitig \u00fcber Ausf\u00e4lle informiert werden. In der Praxis stehen Menschen im Rollstuhl oft unvorbereitet vor defekten Fahrst\u00fchlen an U- oder S-Bahnen und k\u00f6nnen ihre Reise nicht fortsetzen. \u00c4hnliche Barrieren treten bei Flugreisen oder beim Zugang zu barrierefreien Toiletten auf.<\/li>\n<li>Bereitstellung von Alternativen: Die Mindestanforderung des Standards ist, dass bei einem Ausfall unverz\u00fcglich eine alternative L\u00f6sung angeboten werden muss. Praxisbeispiel Deutsche Bahn: Im Fernverkehr der Deutschen Bahn m\u00fcssen sich Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer meist mindestens 24 Stunden vorher anmelden, da die Z\u00fcge nicht schwellenfrei sind und Personal f\u00fcr den Einstiegshublift ben\u00f6tigt wird. F\u00e4llt dieser Lift aus, ist das barrierefreie WC defekt oder fehlt das geschulte Personal (z. B. bei einer Ankunft mitten in der Nacht), f\u00fchrt dies zu massiven Mobilit\u00e4tseinschr\u00e4nkungen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Schulung_und_Training_der_Mitarbeitenden\"><\/span>Schulung und Training der Mitarbeitenden<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Es kann nicht vorausgesetzt werden, dass alle Servicekr\u00e4fte automatisch Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Behinderungen haben. Daher fordert der Standard regelm\u00e4\u00dfige Schulungen.<\/p>\n<ul>\n<li>Sensibilisierung: Mitarbeitende m\u00fcssen lernen, welche Hilfe in welchem Fall ben\u00f6tigt wird, wie man Hilfe korrekt anbietet und wie man Betroffene respektvoll anspricht.<\/li>\n<li>Rechtliches und organisatorisches Wissen: Das Personal muss \u00fcber rechtliche Aspekte informiert sein. Dazu geh\u00f6rt das Wissen \u00fcber Sonderrechte (wie das Zutrittsrecht von Assistenztieren trotz Hausrecht) und <\/li>\n<p>die Berechtigung, entsprechende Nachweise (z. B. den Schwerbehindertenausweis oder Zertifikate f\u00fcr Assistenzhunde) einzusehen.\n<\/ul>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Barrierefreie_Feedback-Moeglichkeiten\"><\/span>Barrierefreie Feedback-M\u00f6glichkeiten<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Um Services kontinuierlich zu verbessern, muss ein barrierefreier Feedback-Kanal etabliert werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Niedrigschwellige Kan\u00e4le: Die R\u00fcckmeldung sollte nach der Servicenumutzung unkompliziert per Webformular oder E-Mail m\u00f6glich sein. Da viele Menschen gehemmt sind, Kritik direkt gegen\u00fcber der Serviceperson zu \u00e4u\u00dfern, sind distanzierte Kan\u00e4le wichtig.<\/li>\n<li>Internes Feedback durch Personal: Auch das Servicepersonal selbst sollte Beobachtungen aktiv weitergeben. Wenn Mitarbeitende Barrieren bemerken \u2013 wie zu schwere T\u00fcren, zu schmale Durchg\u00e4nge f\u00fcr Elektrorollst\u00fchle oder logistische Probleme bei viel Gep\u00e4ck \u2013, m\u00fcssen diese Informationen an die F\u00fchrungsebene weitergeleitet werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Fazit\"><\/span>Fazit<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Zusammenfassend ist CAN\/ASC-521:2026 ein sehr umfangreicher Standard. Es lohnt sich jedoch, einen Blick hineinzuwerfen, da es sich um einen der ersten globalen Standards dieser Art f\u00fcr den allgemeinen Servicebereich handelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute geht es um das Thema barrierefreie Services. Wir sprechen hierbei nicht \u00fcber digitale Barrierefreiheit, sondern allgemein \u00fcber Dienstleistungen. 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