{"id":7866,"date":"2014-06-15T18:07:50","date_gmt":"2014-06-15T16:07:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/?p=7866"},"modified":"2023-06-15T18:08:55","modified_gmt":"2023-06-15T16:08:55","slug":"vortraege-vor-schwerhoerigen-halten-darauf-solltet-ihr-achten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/vortraege-vor-schwerhoerigen-halten-darauf-solltet-ihr-achten\/","title":{"rendered":"Vortr\u00e4ge vor Schwerh\u00f6rigen halten &#8211; darauf solltet ihr achten"},"content":{"rendered":"<p>Regelm\u00e4\u00dfige Leser meines Blogs wissen, dass ich auf einem Ohr praktisch taub bin und auf dem anderen nur eingeschr\u00e4nkt h\u00f6re. Da ich daneben auch viele Vortr\u00e4ge und Workshops halte, finde ich das Thema h\u00f6rgerechte Vortr\u00e4ge aus jeder Perspektive wichtig. <\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-white ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalt<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/vortraege-vor-schwerhoerigen-halten-darauf-solltet-ihr-achten\/#Gehoerlos_im_Gottesdienst\" >Geh\u00f6rlos im Gottesdienst<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/vortraege-vor-schwerhoerigen-halten-darauf-solltet-ihr-achten\/#Das_groesste_Problem_sind_Nebengeraeusche\" >Das gr\u00f6\u00dfte Problem sind Nebenger\u00e4usche<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/vortraege-vor-schwerhoerigen-halten-darauf-solltet-ihr-achten\/#Raum_checken\" >Raum checken<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/vortraege-vor-schwerhoerigen-halten-darauf-solltet-ihr-achten\/#Tipps_fuer_den_Redner\" >Tipps f\u00fcr den Redner<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/vortraege-vor-schwerhoerigen-halten-darauf-solltet-ihr-achten\/#Auch_Hoerende_profitieren\" >Auch H\u00f6rende profitieren<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-6\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/vortraege-vor-schwerhoerigen-halten-darauf-solltet-ihr-achten\/#Hoeranlage_im_Eigenbau\" >H\u00f6ranlage im Eigenbau<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-7\" href=\"https:\/\/www.netz-barrierefrei.de\/wordpress\/vortraege-vor-schwerhoerigen-halten-darauf-solltet-ihr-achten\/#Schwerhoerige_nach_vorn\" >Schwerh\u00f6rige nach vorn<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Gehoerlos_im_Gottesdienst\"><\/span>Geh\u00f6rlos im Gottesdienst<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Als H\u00f6rgesch\u00e4digter ist man halligen R\u00e4umen abgeneigt. Das Ohr kann Stimmen nicht vern\u00fcnftig herausfiltern, so dass man nur Gebrabel h\u00f6rt. Zwar ist man als ungl\u00e4ubiger Kirchenbesucher fast dankbar, die Predigt nicht zu verstehen. Angesichts des demografischen Wandels, der in der Kirche noch wesentlich schneller statt findet bleibt aber die Frage,ob die Kirche mit Leuten umgehen kann, die weder gut sehen noch h\u00f6ren k\u00f6nnen. Kirchen sind schummrige R\u00e4ume, also nicht optimal, um Gesangstexte mitzulesen. Das nur nebenbei. Die Kirche ist kein Ort f\u00fcr alte M\u00e4nner &#8211; und Frauen. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Das_groesste_Problem_sind_Nebengeraeusche\"><\/span>Das gr\u00f6\u00dfte Problem sind Nebenger\u00e4usche<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Schwierig sind vor allem auch Situationen mit einem hohen Anteil an Nebenger\u00e4uschen. Da reicht schon das schlecht isolierte Fenster, durch das die Verkehrsstra\u00dfe durchschallt. Oder, was ich auch schon h\u00e4ufiger hatte, man h\u00f6rt nicht nur den eigenen Vortragenden, sondern auch den von nebenan.<br \/>\nGanz unangenehm sind Mensen und Kantinen. Der Pegel an Nebenger\u00e4uschen ist extrem, hinzu kommen die Ger\u00e4usche , die durch Besteck und Geschirr ausgel\u00f6st werden. Und nat\u00fcrlich haben diese R\u00e4ume durch die oft hohen Decken einen unheimlichen Hall. F\u00fcr einen Schwerh\u00f6rigen ist es das Worst Case. Leider ist die Situation bei vielen Veranstaltungen \u00e4hnlich, denn auch hier sind Mahlzeiten in gro\u00dfen S\u00e4len \u00fcblich. Ob das tats\u00e4chlich die Kommunikation f\u00f6rdert, m\u00f6chte ich mal dahin gestellt sein lassen.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Raum_checken\"><\/span>Raum checken<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst einmal solltet ihr den Raum rechtzeitig vor dem Vortrag in Augenschein nehmen. Wichtig ist die Gr\u00f6\u00dfe des Raums sowie die Entfernung zum am weitesten entfernt sitzenden Teilnehmer.<br \/>\nZu pr\u00fcfen sind die Lautst\u00e4rke von Heizung und Klimaanlage. Letztere verursachen oft ein unangenehmes Rauschen.<br \/>\nIst keine Soundanlage vorhanden, sollten die Leute m\u00f6glichst nahe zusammen und am Redner sitzen. N\u00f6tigenfalls stellt die Tische und St\u00fchle so auf, dass sich das nicht vermeiden l\u00e4sst. Aus irgend einem Grund m\u00f6gen es die Deutschen, sich m\u00f6glichst weit voneinander wegzusetzen als ob der Sitzer eine ansteckende Krankheit h\u00e4tte. Wenn sich aber 30 Leute in einem Raum verteilen, der f\u00fcr 100 Personen ausgelegt ist, macht das weder f\u00fcr sie noch f\u00fcr den Vortragenden die Situation einfacher.<br \/>\nVon Vorteil sind Vorh\u00e4nge, Teppiche und andere weiche Materialien. Sie schlucken st\u00f6rende Nebenger\u00e4usche wie St\u00fchler\u00fccken und \u00e4hnliches. Das kann man sich nicht immer aussuchen, aber manchmal schon.<br \/>\nLiegen die Fenster an einer Hauptverkehrsader, sollte das zu der entsprechenden Zeit \u00fcberpr\u00fcft werden. Man kann da im Prinzip nichts machen, sollte aber solche R\u00e4ume nicht bevorzugen. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Tipps_fuer_den_Redner\"><\/span>Tipps f\u00fcr den Redner<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst ist es von Vorteil, eine tiefe Stimme zu haben. Leider sind wir nicht alle mit einem Bariton gesegnet, aber ein bi\u00dfchen was l\u00e4sst sich durch Stimmtraining machen.<br \/>\nDie Grundregel f\u00fcr jeden Redner ist: Langsam und deutlich sprechen. Nicht jedes Wort muss roboterhaft artikuliert werden. Allerdings sollten Dialekte und andere Sprach-Eigenheiten zur\u00fcckgefahren werden.<br \/>\nNat\u00fcrlich sollten wir Tempo und so weiter variieren, schlie\u00dflich soll das Publikum nicht einschlafen. Alles sollte aber in einem bestimmten Rahmen bleiben.<br \/>\nDer Redner sollte sich immer dem Publikum zuwenden. Vieles l\u00e4sst sich von den Lippen ablesen sowie aus Gestik und Mimik ableiten. Sorgt daf\u00fcr, dass ihr auch in den hinteren Reihen gut gesehen werdet und gut ausgeleuchtet seid. Man ist kein guter Redner, wenn man seine Notizen verliebt anguckt oder sich st\u00e4ndig zur Pr\u00e4sentation umdreht.<br \/>\nSorgt f\u00fcr zus\u00e4tzlichen Input. Ich fasse die wichtigsten Infos jeweils auf einer Folie zusammen, die parallel angezeigt wird. Wer mich also nicht versteht, kann kurz nachlesen. Der Nachteil ist, dass die Folien recht textlastig sind. Aber das ist ein in meinen Augen sinnvoller Kompromiss.<br \/>\nIn R\u00e4umen ohne Sound-Anlage sollte Getuschel im Publikum m\u00f6glichst sofort unterbunden werden. Das ist ohnehin kein gutes Zeichen, st\u00f6rt aber die Umsitzenden.<br \/>\nF\u00fcr sehende Redner ist es ganz hilfreich, sofortiges Feedback zu bekommen. Wenn ihm die Leute einschlafen kann das an dem unspannenden Thema liegen. Oder daran, dass das Zuh\u00f6ren zu anstrengend ist.<br \/>\nMein Vorschlag w\u00e4re, verschieden farbige Karten zu verteilen, mit denen die Zuh\u00f6rer winken k\u00f6nnen. Zum Beispiel gr\u00fcn f\u00fcr &#8222;du redest zu schnell&#8220;, blau f\u00fcr &#8222;bitte lauter&#8220; oder rot f\u00fcr &#8222;kapier ich nicht&#8220;. Es ist ein guter Service des Redners. Bei blinden Rednern funktioniert das nat\u00fcrlich nicht, aber daf\u00fcr gibts die Assistenz. Die Hemmschwelle, etwas hoch zu halten ist geringer als das laute Aussprechen eines Problems. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Auch_Hoerende_profitieren\"><\/span>Auch H\u00f6rende profitieren<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Der Redner mag noch so gut sein, wenn er zu leise spricht, wird er sein Publikum verlieren. Wer sich darauf konzentrieren muss, jedes Wort zu verstehen hat weniger Ressourcen zum Verstehen und Einpr\u00e4gen des Gesagten. Nervosit\u00e4t breitet sich aus und die Leute gehen sich einen Kaffee holen und kommen nicht mehr wieder.<br \/>\nNun kann man trainieren, laut zu sprechen. Bei Manchen ist das aber schwierig. Gerade helle Stimmen sind schnell schlecht zu verstehen, wenn sie laut sind. Vor allem Frauen scheint es schwer zu fallen, die Stimme zu erheben. Und wenn sie es tun, sind sie oft trotzdem schwer zu verstehen.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Hoeranlage_im_Eigenbau\"><\/span>H\u00f6ranlage im Eigenbau<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Nun verf\u00fcgen nicht alle R\u00e4ume \u00fcber Mikrofon und Lautsprecheranlage. Mit der heutigen Technik kann man sich aber relativ gut selbst helfen.<br \/>\nDie Technik ist schnell zusammengestellt. Gebraucht wird ein guter Bluetooth- oder anderer Funkkopfh\u00f6rer f\u00fcr den Schwerh\u00f6rigen. Der Kopfh\u00f6rer sollte den Sprecher m\u00f6glichst ohne Verz\u00f6gerung \u00fcbertragen k\u00f6nnen. Schlie\u00dflich m\u00fcssen Mimik, Gestik und das Gesagte zusammenpassen. Der Sprecher verwendet ein Headset, welches entweder seperat funktioniert oder an den Computer angeschlossen ist. Der Computer \u00fcbertr\u00e4gt das Gesprochene per Kabel oder Funk an den schwerh\u00f6rigen Zuh\u00f6rer. Das n\u00f6tige Equipment sollte nicht mehr als 150 Euro kosten.<br \/>\nDa viele Leute heutzutage mit Smartphones oder Tablets ausgestattet sind, kann man eventuell auch mit diesen Ger\u00e4ten arbeiten. Eventuell l\u00e4sst sich der Sound per W-LAN oder Bluetooth \u00fcbertragen. Leider bin ich nicht wirklich tief in der Sound-Technik drin. Aber nach meiner Einsch\u00e4tzung sollte das technisch machbar sein. Wenn man sich die Sprachqualit\u00e4t von Skype, WhatsApp oder Facebook anschaut, ist die Sprachqualit\u00e4t schon besser als im Mobilfunknetz. Nur die Latenz bei der \u00dcbertragung k\u00f6nnte noch ein Problem sein.<br \/>\nIst der Raum ein wenig gr\u00f6\u00dfer und der Sprecher stimmlich vielleicht nicht so laut, bietet sich ein funkbasiertes Surround-System an. Nat\u00fcrlich sollte es nicht das Billigste sein, schlie\u00dflich ist die Sprachverst\u00e4ndlichkeit extrem wichtig. Funkbasiert, weil man so Probleme mit der Verlage von Kabeln vermeidet und beim Aufstellen viel Freiheit hat. Die Positionierung der Boxen sollte von einer damit erfahrenen Person vorgenommen werden.<br \/>\nWenn man solche Technik einsetzt, muss sie qualitativ ausreichend sein und einwandfrei funktionieren. Es hilft weder dem Sprecher noch dem Veranstalter oder den Teilnehmern, wenn die Anlage rauscht, Puff-Ger\u00e4usche nicht filtern kann oder R\u00fcckkopplungen verursacht. <\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Schwerhoerige_nach_vorn\"><\/span>Schwerh\u00f6rige nach vorn<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Nun m\u00f6chte ich den Schwerh\u00f6rigen die Verantwortung nicht ganz absprechen. Wer sich nicht traut, dem Veranstalter oder Redner vorher mitzuteilen, dass spezielle Vorkehrungen f\u00fcr ihn notwendig sind, muss Probleme in Kauf nehmen. Unsere hellseherischen F\u00e4higkeiten sind begrenzt.<br \/>\nZudem sollte man sich nat\u00fcrlich bei einer H\u00f6rsch\u00e4digung nicht ausgerechnet in die letzte Reihe setzen. Niemand muss sich \u00f6ffentlich bekennen, wenn er nicht m\u00f6chte. Aber auch wir k\u00f6nnen nicht erraten, was das Problem sein k\u00f6nnte, wenn uns jemand entflieht. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Regelm\u00e4\u00dfige Leser meines Blogs wissen, dass ich auf einem Ohr praktisch taub bin und auf dem anderen nur eingeschr\u00e4nkt h\u00f6re. 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