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Märchenstunde in der Barrierefreiheit – Ausgabe 7-2026

Bei vielen Verantwortlichen hat sich bereits herumgesprochen, dass Erweiterungen, sogennante Accessibility Overlays, die Website nicht wie versprochen automatisch rechtskonform machen. Leider gibt es immer noch genügend Organisationen, die auf die falschen Versprechen reinfallen.

Dabei bleiben die Anbieter nicht untätig: Mittlerweile gibt es zum Beispiel automatisiertes Barrierefrei-Machen von nicht barrierefreien PDF oder Schutz gegen Abmahnungen wegen mangelnder Barrierefreiheit. Der Phantasie bei der Entwicklung neuer Produkte sind kaum Grenzen gesetzt.

Wie soll es anders sein: Auch das sind überwiegend leere Versprechen. Unser Tipp: Auch wenn Sie sich sonst nie beraten lassen – holen Sie sich Beratung von einer neutralen Barrierefreiheits-Expertin,bevor Sie sich auf solche Lösungen einlassen. Der Vertrag ist schnell abgeschlossen, die Tools wieder loszuwerden kann schwierig sein. Zumindest sollten Sie einen Profi die allgemeinen Geschäftsbedingungen prüfen lassen. Da steht meistens das Gegenteil von dem, was im Sales-Gespräch versprochen wird.

Interessante Beiträge

In diesem Interview mit Stefan von mindscreen erfahren Sie, wie das Tool CAAT die automatisierte Überprüfung digitaler Barrieren unterstützt und wo aktuell noch die Grenzen automatischer Tests liegen: Automatische Prüfung auf Barrierefreiheit mit CAAT – ein Gespräch mit Stefan von mindscreen.

Der Artikel beleuchtet die Veränderungen, die durch Software as a Service-Angebote in der Barrierefreiheit eintreten werden: Der größte Umbruch in der digitalen Barrierefreiheit.

Dieser Beitrag erklärt, warum digitale Barrierefreiheit nicht nur eine technische Aufgabe ist, sondern als strategischer Veränderungsprozess durch professionelles Change Management im Unternehmen verankert werden muss: Change Management und digitale Barrierefreiheit.

Der Text zeigt praxisnah die versteckten technischen und gestalterischen Hürden bei der Erstellung barrierefreier E-Mails: Barrierefreiheit bei E-Mails – komplexer als man denkt.

Eine neue Toolbox hilft dabei, digitale Barrierefreiheit umzusetzen. Sie finden dort zahlreiche Tools und Checklisten.

Toolbox Barrierefreiheit

Die Marktüberwachung zur Barrierefreiheit für das BFSG hat jetzt eine eigene Website.

Website der Marktüberwachung

Dort wurde auch die Überwachungsstrategie für Produkte und Dienstleistungen veröffentlicht. Wenn Sie mit dem BFSG zu tun haben, sollten Sie einen Blick darauf werfen.

Strategien der Marktüberwachung

Dieser Artikel beleuchtet die verschärften gesetzlichen Vorgaben zur Produktkennzeichnung durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz und erklärt, was Händler jetzt beachten müssen:
Barrierefreiheit verschärft Produktkennzeichnung.

Das Hochschulforum Digitalisierung hat eine Publikation zur Barrierefreiheit in Hochschulen veröffentlicht.

Neue Publikation: „Auf dem Weg zur digitalen Barrierefreiheit in Hochschulen“

Der ORF berichtet über 84 Verfahren im Rahmen des European Accessibility Act in Österreich.
orf.at Stories.

Im Frühjahr 2026 haben axes4 und mindscreen eine automatisierte Analyse zur Barrierefreiheit von Behörden-PDF durchgeführt.

Bericht zur Barrierefreiheit von PDF-Dokumenten

Weiter auf Englisch: Der internationale Report liefert datenbasierte Einblicke und Branchenanalysen zum aktuellen Status sowie den technischen Fortschritten bei der Barrierefreiheit im E-Mail-Marketing: Industry Break Down – Accessibility Report 2026.

Das European Disability Forum (EDF) fordert in diesem Artikel, dass das EU-Justizbarometer künftig auch die Barrierefreiheit des Justizsystems für Menschen mit Behinderungen systematisch erfasst und bewertet: EU Justice Scoreboard: Assess accessibility to justice for people with disabilities.

Diese wissenschaftliche Publikation auf IEEE Xplore untersucht technische Ansätze und Standards zur Verbesserung der digitalen Barrierefreiheit in modernen Softwarearchitekturen: IEEE Xplore Document.

Die Plattform bietet eine Reihe praktischer Aufgaben und Herausforderungen, mit denen Entwicklung und Design ihre Fähigkeiten im Bereich der Barrierefreiheit direkt in der Praxis testen und verbessern können: PracticA11y Challenges.

Dieser Artikel im Smashing Magazine erläutert die enormen Vorteile von kognitiver Inklusion in der UX-Forschung und wie barrierefreie Designs die Nutzererfahrung für alle Menschen verbessern: The Benefits Of Cognitive Inclusion In UX Research.

Dieses praktische Online-Tool ermöglicht es Designern, ihre Webseiten auf die Kriterien der vestibulären Barrierefreiheit hin zu prüfen, um Schwindel oder Unbehagen durch Animationen zu vermeiden: Vestibular-Accessible Design Checker.

Die kanadische Regierung stellt in diesem Dokument den offiziellen Standard CAN-ASC-5.2.1 vor, der klare Richtlinien für die Gestaltung und Bereitstellung barrierefreier Programme und Dienstleistungen definiert: CAN-ASC-5.2.1: Design and delivery of accessible programs and services.

Der Artikel berichtet über den neuen Leitfaden der NASCIO, der staatlichen Behörden konkrete strategische Hilfestellung bei der Umsetzung und Einhaltung digitaler Barrierefreiheit bietet: NASCIO Releases Digital Accessibility Guidance for Governments.

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