Eine hitzige Debatte wird gerade über sogenannte smarte Brillen innerhalb und außerhalb der Community geführt: Solche Brillen, mit Kamera und Mikrofon ausgestattet, werden häufig verwendet, um Menschen heimlich gegen ihren Willen und ohne Einverständnis aufzunehmen, um die Videos dann zum Beispiel im Internet bereitzustellen. Negativ sticht besonders Meta mit den Ray-Ban-Glasses hervor: Sie sind relativ günstig, sehen auf den ersten Blick wie normale Brillen aus und es ist nicht klar erkennbar, dass man aufgezeichnet wird. Die Organisation hate Aid wird insbesondere gegen Meta vorgehen.
Was die Community beschäftigt: Die Brillen werden von einigen Blinden und Sehbehinderten als einfaches Hilfsmittel genutzt. Die KI kann Texte erkennen und vorlesen oder Objekte identifizieren. Da kommen teils emotionale Statements, die leider zeigen, dass Viele das Problem nicht verstanden haben. Privatssphäre betrifft uns alle. Auch blinde Menschen wollen sicher nicht heimlich aufgenommen werden. Sicher wollen sie auch nicht, dass mit ihren – vielleicht persönlichsten – Daten die Algorithmen von Meta trainiert werden oder das Fremde ihre Fotos und Videos sehen, was bei Meta durchaus passieren kann. Es geht, so verstehen wir es zumindest, nicht um ein allgemeines Verbot der Brillen. Es geht darum, dass sie nicht missbraucht werden. Es ist schade, dass hier nicht an einem Strang gezogen wird statt zu versuchen, Privatssphäre und Barrierefreiheit gegeneinander auszuspielen.
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Gute Nachrichten des Monats
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Künstliche Intelligenz
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